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Bahnhof Thun: Grünes Licht für die Modernisierung
Die Vorbereitungen für die Erneuerung des Thuner Bahnhofgebäudes beginnen am Dienstag 7. Februar 2006 und ab Anfang März bis im August 2006 bedienen die SBB die Bahnkunden ab Anfang März bis im August 2006 vorübergehend in provisorischen Verkaufseinrichtungen bei den Kurzzeitzparkplätzen. Bis Ende Jahr soll die Modernisierung abgeschlossen sein.
Teilansicht des im Jahr 1923 erstellten Thuner Bahnhofgebäudes. (Archivbild Dora Schmid-Zürcher)
«Mit dem positiven Bauentscheid hat die Stadt Thun soeben grünes Licht für den Umbau des Bahnhofgebäudes in Thun gegeben», heisst es in einer Medienmitteilung der SBB AG. Bereits am 7. Februar 2006 starteten die SBB mit den Modernisierungsarbeiten. Deshalb müssten die Verkaufsschalter vorübergehend in Container verlegt werden: «Ab 3. März bis im August 2006 bedient das SBB-Personal seine Kunden in provisorischen Anlagen, die ab nächsten Dienstag bei den Kurzzeitparkplätzen aufgebaut werden.» Im Bahnhofgebäude entstehen laut Medienmitteilung derweil bis Ende August 2006 neue moderne Verkaufsräumlichkeiten der SBB und von Thun Tourismus. Zugleich werde das Angebot im Bahnhof Thun um eine kleine Take-Away-Verpflegungsmöglichkeit und eine neue Apotheke im nördlichen Bahnhofteil ergänzt: «In den oberen Geschossen erstellt die SBB attraktive Flächen, die sich zur Vermietung als Praxis- oder Therapieräume an zentraler Lage eignen.»
«Wichtige Drehscheibe im Wirtschaftsraum Berner Oberland»
Der Bahnhof Thun zählt nach SBB-Angaben mit einer Tagesfrequenz von über 45 000 Personen zu den zwanzig grössten SBB-Bahnhöfen der Schweiz: «Er dient als wichtige Drehscheibe im Wirtschaftsraum Berner Oberland und liegt im Zentrum der Stadt Thun – der Hauptstadt der Alpen; er ist ein Ausgangspunkt für die verschiedensten Ausflüge rund um und auf dem Thunersee.» Das im Jahr 1923 erstellte Bahnhofgebäude werde mit seinem fünfteiligen grossen Bauvolumen und der zentralen Bahnhofhalle – mit den seitlichen Vorhallen entlang der Platzfront – als eigenständiger Baukörper erlebt.
Optimierung der Flächen
Das Bahnhofgebäude soll dank gezielten baulichen Massnahmen zu einem attraktiven Bahnreise- und Dienstleistungszentrum ausgebaut werden, verlautet im weiteren. Die Kunden des öffentlichen Verkehrs solen ein gutes und vielseitiges Angebot erhalten: «Durch die vielfältigen Nutzungen mit Gastronomiebetrieben, Verpflegungsständen, Detailhandelsläden, Büros und weiteren Dienstleistungen entsteht ein interessanter Ort mit vielen Begegnungsmöglichkeiten.» Dank umfassenden Bauarbeiten eröffneten sich den Bahnkunden moderne Verkaufsanlagen mit allen wichtigen SBB-Dienstleistungen, integriert und ergänzt mit dem regionalem Angebot von Thun Tourismus: «Externen Anbietern können attraktive Flächen innerhalb des Bahnhofgebäudes für die unterschiedlichsten Dienstleistungen (neu zum Beispiel eine Apotheke) angeboten werden.» Bereits heute seien nahezu 80 Prozent der neuen Flächen vermietet – das Interesse am Konzept «Bahnhof plus» der SBB-Immobilien sei sowohl für Mieter als auch für die Kunden eine interessante Sache. Während der Realisierung der 1. Etappe wird ab dem 1. März 2006 für die Dienstleistungen der SBB ein Provisorium neben dem Bahnhofplatz bei den Kurzzeitparkplätzen erstellt. Damit können die Kunden auch während der Umbauphase gut und kompetent beraten werden. – Der Terminplan:
| 1. Etappe |
Gebäudeteil Nord, mit Bahnhofhalle
(SBB Verkaufsanlagen, Thun Tourismus)
Ausführung ab 1. März 2006 |
| 2. Etappe |
Gebäudeteil Süd
(Bereich Aperto, Blumen, Bahnhof Buffet).
Ausführung geplant in der zweiten Jahreshälfte 2006. |
| 20. Dezember 2005 |
Bewilligung des Ausführungskredites durch SBB Immobilien |
| Mitte Januar 2006 |
Bauentscheid der Stadt Thun zum Baugesuch der SBB |
| Mitte Februar 2006 |
Beginn mit den Bauarbeiten für die 1. Etappe |
| 1. März bis August 2006 |
Provisorium der SBB Verkaufsanlagen |
| Mitte August 2006 |
Inbetriebnahme Kundencenter SBB |
| Anfang Dezember 2006 |
Abschluss und Eröffnung 1. Etappe |
| Januar bis Juli 2006 |
Projektierung der 2. Etappe |
| Juli bis Dezember 2006 |
Ausführung und Fertigstellung der 2. Etappe |
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