|
«Bypass Thun Nord»: Projektierung gestartet |
| Studienauftrag für einen «Bypass Thun Nord» ausgeschrieben: Mit einer neuen Verbindungsstrasse als Schlüsselvorhaben des Thuner Agglomerationsprogramms sollen bis ungefähr zum Jahr 2015 die Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen vom Verkehr entlastet und gleichzeitig wichtige Entwicklungsgebiete erschlossen werden. |
Zum «Bypass Thun Nord» gehört eine neue Verbindungsstrasse zwischen dem Autobahnzubringer A6 über die Aare und das Armeeareal bis zur Allmendstrasse in Thun (Bildmaterial zvg)
aid/bns. Die neue Verbindungsstrasse werde ungefähr ab dem Jahr 2015 zur Verfügung stehen, geht aus Medieninformationen vom Dienstag 14. Februar 2006 zu dem vom Kanton Bern gestarteten Studienauftrag für einen «Bypass Thun Nord» hervor: «Zum Bypass Thun Nord» gehören folgende Elemente: eine neue Verbindungsstrasse zwischen dem Autobahnzubringer A6 über die Aare und das Armeeareal bis zur Allmendstrasse in Thun, die Umgestaltung und Verlängerung des Autobahnzubringers A6 bis zur Stockhornstrasse in Steffisburg sowie ergänzende Erschliessungsstrassen und flankierende Massnahmen in der Thuner Innenstadt.» Militärareal Thun Nord.
Die Resultate des Studienauftrags sollen ungefähr in einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt und voraussichtlich im Herbst 2007 zur öffentlichen Mitwirkung unterbreitet werden, verlautete am Dienstag an einer Medienorientierung. Realisiert werden soll der von Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer, Bau- Verkehr- und Energiedirektorin des Kantons Bern an der Medienorientierung als Schlüsselvorhaben des Agglomerationsprogrammes Thun bezeichnete «Bypass Thun Nord» in Etappen: «Parallel zur Inbetriebnahme werden in der Thuner Innenstadt und auf verschiedenen Hauptverkehrsachsen Begleitmassnahmen umgesetzt, welche den Verkehr auf die neue Aarequerung lenken und die Innenstadt entlasten.» Das Agglomerationsprogramm strebe eine koordinierte und möglichst auf den öffentlichen Verkehr bezogene Siedlungs- und Verkehrsentwicklung an. Die neue Aarequerung werde als Projekt von nationaler Bedeutung voraussichtlich schon bald von Geldern aus dem Infrastrukturfonds des Bundes profitieren können: «Deshalb wird das Projekt planerisch so weit vorangetrieben, dass es ab 2009 realisiert werden kann.» Laut Projektinformationen unter bypassthunnord.ch soll die neue Verbindungsstrasse im Norden der Agglomeration Thun ab zirka 2015 zur Verfügung stehen. Für die Projektierung von «Bypass Thun Nord» schreibe das kantonale Tiefbauamt ein zweistufiges Vergabeverfahren aus, hiess es dazu im weiteren. In einem ersten Schritt würden drei interdisziplinär zusammengesetzte Fachteams für den Studienauftrag ausgewählt: «Im Auswahlgremium sind neben ausgewiesenen Fachleuten auch die Standortgemeinden Thun, Steffisburg und Heimberg vertreten.» Die ausgewählten Teams sollen Lösungsvorschläge für die genaue Linienführung, das Betriebs- und Gestaltungskonzept sowie die städtebauliche und landschaftliche Integration der neuen Strasse erarbeiten: «Um die Lösungen zu optimieren, werden Zwischenresultate des Studienauftrags auch mit einer Begleitgruppe aus Quartier- und Leistvertretern diskutiert.»
|
|
|
|
|
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung. |
|
|
|
Berner Oberland News |
|
|
|
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung |
|
|
Aktuelle Frontseite |
Seitenanfang |
|
|
|
|
|