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Adelboden: Zelgstrasse soll Dorfstrasse entlasten
Der Gemeinderat von Adelboden hat den Grundsatzentscheid gefällt, dass die Zelgstrasse als Entlastungsstrasse ausgebaut werden soll.
Der Gemeinderat hat schon vor längerem eine zeitweise verkehrsfreie Dorfstrasse als strategisches Ziel formuliert. Aus heutiger Sicht sollte die Dorfstrasse in der Winter- und Sommersaison zum Beispiel ab 9.30 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr für den allgemeinen Verkehr gesperrt werden können. Damit würde die Dorfstrasse für Gäste und Einheimische wesentlich aufgewertet. Die Fernhaltung des Verkehrs ist selbstverständlich nur möglich, wenn eine Alternative in Form einer Entlastungsstrasse angeboten werden kann. Geprüft wurden die Varianten Zelgstrasse und Hubel. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile.
Gemeindeschreiberstellvertreterin Jolanda Lauber, Adelboden
Das Projekt «Entlastungsstrasse Dorf» war im Herbst 2005 sistiert worden, weil das weitere Vorgehen in Sachen Erschliessung Projekt Alpenbad noch nicht klar war. An einer kürzlich stattgefunden Koordinationssitzung zwischen der Projektplanungsgruppe des Alpenbades und Vertretungen der Bergbahnen Adelboden, Adelboden Tourismus sowie der Gemeinde, konnten die Vorstellungen betreffend Erschliessung des Alpenbades angehört werden. Der Gemeinderat hat nun aufgrund der Erkenntnisse aus dieser Besprechung den Grundsatzentscheid gefällt, dass die Zelgstrasse als Entlastungsstrasse ausgebaut werden soll. Das weitere Vorgehen ist so geplant, dass die durch den Kanton vorgeprüfte Überbauungsordnung (UeO) Zelgstrasse nun materiell bereinigt werden muss. Nach der Bereinigung wird die Überbauungsordnung zur zweiten Vorprüfung an den Kanton weitergeleitet. Anschliessend erfolgen die öffentliche Auflage und später die Genehmigung durch die Gemeindeversammlung.
Güterweg Höreli
Das Gebiet Port soll landwirtschaftlich erschlossen werden. Es ist ein Güterwegprojekt geplant, welches an der Gemeindestrasse bei Oswald Wäfler beginnt und beim Porttrog an den Höreliweg anschliesst. Bund und Kanton befürworten eine reduzierte Erschliessung und beteiligen sich mit maximal 60 Prozent an den Totalkosten von 474 000 Franken. Die Subventionierung des Bundes und des Kantons wird jedoch von einer Beteiligung der Gemeinde abhängig gemacht. Nach Vorberatung durch die Strassen- und Wegkommission und in Anbetracht, dass in vergleichbaren Strassenprojekten auch Beiträge gesprochen wurden, hat der Gemeinderat beschlossen, sich mit pauschal 20 000 Franken an den Erstellungskosten des Güterweges Höreli zu beteiligen. Stromversorgung: Konzessions-/Gemeindevertrag
Mit der Licht- und Wasserwerk Adelboden AG (LWA) konnte ein Gemeindevertrag für die Versorgung mit Strom und Wasser sowie den Bau, den Betrieb, die Erweiterung, die Erneuerung und die Instandstellung der entsprechenden Leitungsnetze auf dem Gemeindegebiet ausgehandelt werden. Dieser Vertrag wird der Frühjahrsgemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt, weil die wiederkehrenden Einnahmen höher als 20 000 Franken sind. Die LWA beliefert das ganze Gemeindegebiet ohne die Gebiete Äusseres Hirzboden und Egernschwand-Bütschegge. Der verbleibende kleine Rest des Gemeindegebietes wird von der BKW versorgt. Mit ihr konnte auch ein Gemeindevertrag ausgearbeitet werden und dieser sieht eine jährliche Gemeindeentschädigung von rund 6700 Franken vor. Der Vertrag wurde vom Gemeinderat genehmigt und tritt rückwirkend per 1. Januar 2006 in Kraft.
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