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| Hochwasserschutzprojekt Aare Thun – Bern ist im Internet
Informationen zum Projekt «Nachhaltiger Hochwasserschutz Aare Thun – Bern» sind ab sofort im Internet unter aarewasser.ch zu finden.
aid/bns. Neben der Beschreibung des Projekts bietet die Website laut einer Medienmitteilung auch einige grundlegende Informationen zum Wasserbau und Hochwasserschutz. In den kommenden Wochen sollen Einzelheiten zu den Massnahmen in den 18 beteiligten Gemeinden aufgeschaltet werden: «Diese Massnahmen sehen die Verbreiterung des Flussbetts und die Schaffung neuer Seitenarme vor, damit die Aare mehr Raum erhält.» Gegenwärtig arbeiteten verschiedene Fachteams am Projekt, das im Frühling 2007 zur Mitwirkung aufgelegt werden soll.
In der Hunzigenau bei Rubigen habe das Tiefbauamt des Kantons Bern am Montag 6. Februar 2006 mit grossräumigen Holzschlagarbeiten begonnen, verlautet gleichentags in einer weiteren Medienmitteilung. Damit habe der Kanton die Realisierung der vorgezogenen Hochwasserschutzmassnahmen in diesem Gebiet in Angriff genommen – dies nachdem der Regierungsrat die Beschwerde gegen diese Massnahmen abgewiesen habe. Zum Schutz der A6 vor Überflutungen soll auf beiden Seiten der Hunzigenbrücke ein neuer Damm errichtet werden, der zugleich als Lärmschutz für das Naherholungsgebiet an der Aare diene. Er werde mit Aushubmaterial aus der Aareaufweitung und Kies aus dem Schwellenmätteli geschüttet. Gleichzeitig soll in der Hunzigenau oberhalb der Hunzigenbrücke bis zur Gemeindegrenze Münsingen das Aarebett um 30 bis 50 Meter verbreitert werden. Ein Flachufer ersetze das heutige Steilufer, die sanierungsbedürftigen Schutzbauten würden teilweise abgebrochen. Durch neue Seitenarme entstünden zwei Inseln. Über die nördliche Insel soll der neue Fussweg führen, die südliche Insel werde Vögeln, Reptilien, Amphibien und Kleinsäugern als Refugium dienen und nicht zugänglich sein. «Aus Sicherheitsgründen muss der Uferweg während der Holzschlagarbeiten für zirka zwei Wochen gesperrt werden; die anschliessenden Arbeiten für den Bau des Dammes und die Aareaufweitung in der Hunzigenau dauern bis im Sommer 2006.» Der Uferweg werde durchgehend begehbar sein, soll aber stellenweise umgeleitet werden.
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