wo Patientinnen und Patienten
auch Gäste sind
bis 31. März 2006 Winterbetrieb

Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken

Veranstaltungen im Zentrum Artos
Unabhängige Internet-Zeitung
Popnet Spiez
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Dienstag 28. Februar 2006
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Max und Erika Schneider
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Camping Les Magnanarelles
Le Rey
F-30570 Pont d'Hérault
Informationen / Bestellungen
Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
Netz gegen Kinderporno

Swiss Myco Holidays
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!

Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion.
Anmeldung/Informationen
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Ferienwohnung
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Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 
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Die Glosse
Der Mysterypark und die Bohnenzähler
Dr. Bruno Stanek *
Zyniker sagen, jedes Projekt habe fünf Phasen: Begeisterung, Verwirrung, Suche der Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen ... und Auszeichnung der Nichtbeteiligten. Ist meistens auch richtig, so, wie beim Mysterypark!

Erstens: Begeisterung über die millionenfach bewährte Idee, Gedanken über die Möglichkeit ausserirdischen Lebens literarisch oder filmisch zu vermarkten, Begeisterung über das Glück, einen dieser unermüdlichen Förderer im eigenen Lande zu haben, und dazu einen grossindustriellen Macher, der das anspruchsvolle Projekt eines solchen Parks in Rekordzeit und für fünf Prozent der Kosten einer misslungenen Schweizer Landesausstellung nach dem  Wegwerfprinzip realisieren konnte – allein das schon fast eine helvetische Erstleistung!

Zweitens: Verwirrung. Verwirrung darüber, dass Interlaken geografisch gar nicht so günstig liegt, dass Touristen ihr teures Billett auf umliegende Berge selbst bei Schlechtwetter nicht verfallen lassen wollen, und Staunen, dass die umliegende Touristik mehr profitieren als beitragen wollte. Verwirrung aber auch, dass die Besucher hier nicht einfach wie bei einem gekauften Buch dieses ungelesen und unbemerkt von Marktforschern auf ihr Büchergestell legen konnten, sondern sich womöglich in falscher Reihenfolge zu Fuss durch die ungewohnt gedankenanregenden  Pavillons schleppen mussten! Oft schon nach der ersten Produktion geistig total erschöpft für den Rest des Besuches in die Cafeteria flüchteten und dort von einer undemokratischen Minderheit von geistig Angeregten womöglich indiskrete Fragen über sich ergehen lassen mussten, welche sie mangels Aufmerksamkeit nicht einmal beantworten konnten.

Drittens: Suche der Schuldigen, welche bald abgeschlossen war, denn alle Leute, die etwas zur Realisierung dieses spassigen PISA-Tests beitragen und den Kritikern widersprochen hatten, sie waren schliesslich die Spielverderber aller landläufigen Vorurteile. Dazu gehörten natürlich auch alle, die völlig phantasielos darauf bestanden hatten, auch dieses avantgardistische Thema könnte durchaus seriös dargestellt werden.

Viertens: Bestrafung der Unschuldigen, natürlich in der Reihenfolge ihrer Verdienste bei der Realisierung, angefangen bei den Realisatoren, Ideengebern und allen, welche geholfen hatten, das unmögliche möglich zu machen in einem Lande, wo normalerweise das Mögliche unmöglich gemacht werden soll.

Fünftens: Auszeichnung der Nichtbeteiligten, also allen, die bestenfalls Geld statt Geist beitragen konnten, von Anfang an nichts vom Projekt verstanden und trotzdem mit billiger Investionitis ohne Arbeit Geld als Statisten verdienen wollten, so wie sie es sich gewohnt waren, also die wahren  Herren im Lande des eidgenössischen Neides und der Verhinderungsmentalität, wo bald nur noch Geldwaschen als umweltfreundlich gilt. Hier, wo Arbeitsplätze gleichzeitig gefordert und verhindert werden dürfen. Kurz gesagt: die Bohnenzähler wurden zu Tagessiegern.

Nun, zum Schluss wünsche ich dem Mysterypark good luck und der Schweiz gleichzeitig gute Besserung!

Ach ja – Stichwort Bohnenzähler – da war noch etwas! Haben Sie den Film «Grounding» über den Untergang der Swissair bis zur Einverleibung in die Lufthansa schon gesehen? Hier wurde das genannte Fünfpunkteprogramm unter Einhaltung aller schweizerischen Spielregeln noch einmal im Zeitraffer durchgespielt. Trost sei uns Eidgenossen, dass der Grosse Kanton wenigstens bei der PISA-Sendung des Schweizer Fernsehens nicht zugelassen war.

Streaming Media. Vom Autor Bruno Stanek gesprochene Version dieses Beitrages (MP3).

* Bruno Stanek. Der Mathematiker und technisch wissenschaftliche Informatiker Dr. Bruno Stanek wurde durch seine TV Reportagen über die Apollo-Mondflüge und andere Weltraumunternehmungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der 62jährige Weltraumexperte wohnt in Arth (Kanton Schwyz), ist seit 1997 vor allem als Softwareautor tätig und gibt als Verleger die «Astrosoftware Dr. B.L. Stanek» heraus. Unter anderem war Stanek auch Mitgestalter des «Space Challenge»-Pavillons im Mysterypark Interlaken. – Hinweise auf Vorträge von Bruno Stanek, DVD Raumfahrtlexikon und DVD Planetenlexikon sind unter stanek.ch zu finden.


Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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