| Noch keine Lösung für den Mysterypark |
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| Der in grossen finanziellen Schwierigkeiten steckende Mysterypark in Matten bei Interlaken ringt weiter um seine Zukunft. Die Frist für eine definitive Lösung beziehungsweise für die Beschaffung der benötigten Mittel von 27 Millionen Franken wurde nach einer Sitzung des Verwaltungsrats bis zum 17. März verlängert. |
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Noch keine Lösung gefunden: Der Geschäftsführer des Mysterparks, Fritz Zemp (links), und Erich von Däniken an der Medienorientierung vom Freitag in Bern. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
pd/ds. Im Vordergrund steht laut einer von der Mystery Park AG teilweise weiterverbreiteten Meldung der Nachrichtenagentur SDA eine bereits an der Generalversammlung im Januar befürwortete Lösung mit Kapitalschnitt: «Auf diese Weise könnten die benötigten Mittel von 27 Millionen Franken beschafft werden.» An der Generalversammlung hatten in einer Konsultativabstimmung 399 Aktionäre, die 752 424 oder 31,35 Prozent der Aktienstimmen vertraten – siehe auch Mysterypark: «Nicht nur ein Liquiditätsproblem» vom Freitag 20. Januar 2006 – einen Kapitalschnitt auf zehn Rappen pro Aktie mit Abschreibung der bisherigen Aktien von zehn Franken auf zehn Rappen und die Neuzeichnung von 2,7 Millionen Aktien befürwortet.
Der interimistische Verwaltungsratspräsident Achilles Handschin.
Wie der Verwaltungsratspräsident ad interim Achilles Handschin am späteren Freitagnachmittag an einer Medienorientierung in Bern darlegte, sei bis jetzt kein Investor gefunden worden, der den Park übernehmen und die nötigen Bankgarantien hinterlegen könnte.
Einen Rückschlag habe Anfang Woche bedeutet, dass der Vermittler eines deutschen Investors verhaftet worden sei. Auch ein zweiter Investor habe bis zum heutigen Tag nur eine Million Franken zugesichert. Als nötig erachtet würden laut Handschin aber bei dieser Variante für den Anfang mindestens drei Millionen Franken. Erst am 17. März wolle nun die Leitung des Mysteryparks darlegen, welche Variante zum Tragen kommt, verlautete im weiteren. Neben der Neubeschaffung von 27 Millionen Franken durch die Wandlung und Neuzeichnung von Aktien bestehe weiter die Möglichkeit, dass ein Mehrheitsaktionär auf den Plan komme und das Unternehmen übernehme. Erich von Däniken zeigte sich an der Medienoritierung in Bern zwar angesichts der Situationzwar als niedergeschlagen aber doch zuversichtlich, dass der Mysterpark eine Zukunft habe. |