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Interlaken und Arosa als «alpine Perlen» ausgezeichnet
Für ihre besonderen Anstrengungen im Bereich «Ferien ohne Auto» sind die Schweizer Destinationen Interlaken und Arosa am 30. Januar 2006 in Wien vom österreichischen Vizekanzler Hubert Gorbach als «Alpine Perlen» ausgezeichnet worden.
Der Interlakner Tourismusdirektor Stefan Otz (links) und sein Bündner Kollege Hans-Kaspar Schwarzenbach aus Arosa freuen sich über die Auszeichnung. (Bild zvg)
pd/bns. Unter dem Namen «Alpine Pearls» wollen ausgewählte europäische Bergdestinationen die sanfte Mobilität fördern und sich gemeinsam vermarkten. Eine «Alpine Perle» besticht laut einer Medienmitteilung nicht nur durch ihre Attraktivität, sondern vor allem auch durch ihre Eignung, dort ohne Auto Ferien machen zu können.
Tourismus mit umweltfreundlicher Mobilität
«Alpine Pearls», ein Verein zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus mit umweltfreundlicher Mobilität, ist laut Medienmitteilung das Ergebnis des Projektes Alps Mobility II, das im Rahmen des EU-Interreg III B Programmes Alpenraum auf Initiative des Österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft lanciert wurde (www.alpsmobility.net): «Schwerpunkt liegt in der Schaffung innovativer nachhaltiger Tourismus-Angebote, die touristische Sehenswürdigkeiten mit den Vorteilen der sanften Mobilität mit umweltverträglichen Verkehrsmitteln verbinden.» In einer «Perle» reise der Urlauber sanft auf landschaftlich besonders ansprechenden Routen, habe interessante Mobilitätserlebnisse mit perfekter Information, reist bequem, zum Beispiel mit organisiertem Gepäcktransport und erlebt verschiedenste Kulturen, Kulinarien und Landschaften.
Interlaken als «Perle»
Am 30. Januar 2006 wurde laut Medienmitteilung in Wien – im Vorfeld der EU-Konferenz «Umweltfreundlich Reisen in Europa» (www.eco-travel.at) – ein entsprechendes Netzwerk gegründet. Unter dem Namen «Alpine Pearls» wollten sich fortan 17 Destinationen aus allen Alpenländern gemeinsam vermarkten. Sie verbänden nicht nur das Bestreben, die gesunde, klare Luft zu erhalten, sondern auch die sanfte Mobilität als Erlebnis hervorzuheben und zu vermarkten: «Anlässlich dieser Konferenz wurde Interlaken als ‹Alpine Perle› geehrt, und Tourismusdirektor Stefan Otz durfte eine Auszeichnung für besondere Anstrengungen im Bereich ‹umweltfreundliches Reisen› entgegennehmen.» Aktuelles Beispiel dafür sei der Ortsbus, welcher ab 1. April 2006 innerhalb der Zone 10 mit einer Gästekarte gratis benutzt werden kann. «Weiter ist Interlaken auf Grund der hervorragenden Verkehrsanbindung als ‹Perle› geradezu prädestiniert.» Im Halbstundentakt verkehrten direkte Züge in die wichtigsten Schweizer Städte. Die Direktverbindungen mit dem Intercityexpress (ICE) nach Deutschland böten bequeme Reisemöglichkeiten. Gleichzeitig seien die einzigartigen Ausflugsziele in der Region ab Interlaken durch Bahn-, Bus- und Schiffverkehr ausgezeichnet erschlossen und könnten mit entsprechenden Verbundtickets bereist werden.
«Gemeinsam mit den 16 anderen ‹Perlen› will sich die Destination Interlaken für das wegweisende Projekt stark machen», verlautet im weiteren: «Als ‹Perle› ist Interlaken Mitglied in der Dachorganisation und leistet jährliche Beiträge für gemeinsame Marketingaktionen; zwecks Marketingbegleitung hat Stefan Otz, Direktor von Interlaken Tourismus, im Vorstand der ‹Alpinen Perlen› Einsitz genommen.»
Ortsbus in Arosa seit 15 Jahren kostenlos Ebenfalls ausgezeichnet wurde laut Medienmitteilung die Destination Arosa, welche die Schweiz neben Interlaken als «Perle» vertrete. Seit 15 Jahren sei der Ortsbus in Arosa kostenlos und der direkte Bahnanschluss durch die Rhätische Bahn sowie die Nähe der Skigebiete zum Ort machten Arosa als Ferienziel für nichtmotorisierte Gäste besonders interessant.
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