Tourenskifahrer dank Restkapazität im Handy-Akku geortet und gerettet
Dank einem letzten Aufruf auf sein Handy haben Rettungsflugwacht und Schweizer Alpenclub (SAC) am Samstag kurz vor dem Eindunkeln einen Tourenskifahrer im Simmental retten können.
pd/bns. Ein 59jährige Schweizer hatte laut einer Medienmitteilung am Samstag 11. Februar 2006 um 16.30 Uhr von einem Standort aus, den er nicht genau habe definieren können, mit seinem Mobiltelefon über die Polizei die Rettungskräfte alarmiert. Nach einem Sturz war nach Angaben der Rettungsflugwacht der verletzte Tourenskifahrer in dem unwegsamen felsigen Gebiet im tiefen Schnee nicht mehr weitergekommen: «Er war als Tourenfahrer allein unterwegs.»
«SAC-Spezialisten aus der Region versuchten, aus den spärlichen Angaben des Verletzten mögliche Standorte auszumachen», heisst es in der Medienmitteilung: «Ein letzter Aufruf mit der zur Neige gehenden Kapazität der Handy-Batterie brachte nach einem halbstündigen Suchflug den entscheidenden Hinweis.» Die Besatzung der Rettungsflugwachtbasis Gsteigwiler habe den Gesuchten oberhalb Därstetten im Gebiet «Ärdbeeriwald» geortet und ihn mit der Rettungswinde geborgen: «Er hatte sich nach einem 20-Meter-Sturz über eine Felswand glücklicherweise nur leicht verletzt, war aber bei seiner Rettung schon stark unterkühlt.»
Das Wochenende war laut Medienmitteilung wiederum geprägt von einer sehr regen Einsatztätigkeit der Rettungsflugwacht: «Von den knapp hundert Einsätzen galt mehr als die Hälfte verletzten Wintersportlern.»
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