|
| Schach: Simme und Saanenland relativ gut gestartet |
|
| Mit einem Punkt aus zwei Runden ist der Mannschaft der Schachklubs Simme und Saanenland nach dem letztjährigen Aufstieg in die 2. Regionalliga der schweizerischen Gruppenmeisterschaft der Einstand relativ gut gelungen.
|
|
Im Gegensatz zur 3. Regionalliga muss sich das Simme-Saane-Team diese Saison in der 2. Regionalliga in einem stärkeren Teilnehmerfeld behaupten. Zudem umfassen die Mannschaften fünf statt wie bisher vier Spieler. Beides ist Herausforderung und Chance zugleich – nämlich die Mannschaft möglichst top zu besetzen und einem fünften Spieler die Chance eines Einsatzes bieten zu können. Verstärkung vom Schachklub Spiez
Nach der im Winter mit dem Schachklub Spiez vor allem im Bereich der Mannschaftswettkämpfe vereinbarten Zusammenarbeit bot sich bereits in den ersten beiden Runden der schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) je einem Spiezer die Möglichkeit, die Saane-Simme-Mannschaft zu verstärken. Im ersten Match auswärts gegen Ostermundigen Bantiger kam der aufstrebende Junior Silvan Allenbach zu seinem ersten SGM-Einsatz und bot mit einem souveränen Sieg auf Brett 5 einen glanzvollen Einstand.
Kilian Gobeli, Schachklub Simme
Obwohl Simme 1 leicht zu favorisieren war, wurde es wie allgemein erwartet keine leichte Aufgabe, Teampunkte von Bern nach Hause zu nehmen, besteht Bantiger doch vor allem aus sehr starken, motivierten und routinierten Senioren. Dass am Schluss ein 2½-zu-2½-Unentschieden resultierte, unterstreicht dies deutlich. Trotz immer leichtem Stellungsvorteil musste Simon Künzli als stärkster im Team am 1. Brett seinem Gegner ein Remis zugestehen. Stephan Bachofner auf Brett 2 spielend war von einer Grippeerkrankung noch geschwächt und hatte deswegen gegen seinen routinierten Gegner wenig Chancen. Neben Silvan Allenbach konnte Andreas Huggler am 3. Brett ebenfalls einen ganzen Punkt gutschreiben, da sein Gegner mit seinem präzisen, aber schnellen Spiel kaum über die Eröffnung hinauskam. Marco Darioli auf Brett 4 spielend geriet in Zeitdruck und konnte sein vorteilhaftes Endspiel nicht bis zum Partieende durchziehen und musste seinem Gegner schliesslich nach abgelehntem Remisangebot den ganzen Punkt zugestehen. Oberländer Derby in Runde 2
In der 2. Runde traf Simme 1 auf die zweite Oberländer Mannschaft, nämlich auf die starken Spieler der Schachfreunde Thun. Da für diesen Match mit Ruedi Thomann spontan der stärkste Spieler des Schachklubs Spiez Verstärkung zusagte, schien ein Punktegewinn nicht mehr ausser Reichweite. Im Spitzenkampf auf Brett 1 fand er denn auch die richtigen Züge, um mit einer gefährlichen Verteidigung einem gefährlichen Angriff gegen das Thuner Jungtalent Sascha Jost entgegenzuhalten. Obschon man sich im Oberland kennt, schenkt man sich auf dem Brett praktisch nichts. So wundert es kaum, dass die beiden zähen und spannenden Partien von Stephan Bachofner auf Brett 2 und Simon Künzli auf Brett 3 remis endeten. Eine interessante Konstellation bot sich auf dem 4. Brett. Dort traf Ywan Asnawi auf einen weiteren Spiezer, der jedoch für Thun SGM-Matches bestreitet. Leider vermochte Asnawi seinen Vorteil aus der Eröffnung nicht zu nutzen und stand nach dem Schwerfigurentausch plötzlich schlechter; er konnte auch kein Remis herausholen. Nicht viel besser erging es Ruedi Hauswirth, der auf Brett 5 auf den absolut routinierten René Finger traf, der bekannt dafür ist, jeden noch so kleinen Vorteil bis am Schluss zu nutzen und in einen Gewinn zu verwandeln vermag. Das war auch bei dieser Partie der Fall, nachdem Hauswirth in der Eröffnung einen Bauern verloren hatte. Trotz harter Gegenwehr lautete das Schlussresultat 2:3 für die Thuner.
Die 3. Runde gegen Worb verspricht gute Gewinnchancen, stehen diese doch nach zwei Runden mit null Punkten am Schluss der Tabelle.
|
|
|
|
|
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung. |
|
|
|
Berner Oberland News |
|
|
|
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung |
|
|
Aktuelle Frontseite |
Seitenanfang |
|
|
|
|
|