wo Patientinnen und Patienten
auch Gäste sind
bis 31. März 2006 Winterbetrieb

Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken

Veranstaltungen im Zentrum Artos
Unabhängige Internet-Zeitung
Popnet Spiez
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Freitag 10. Februar 2006
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Max und Erika Schneider
www.cevennen.com
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Camping Les Magnanarelles
Le Rey
F-30570 Pont d'Hérault
Informationen / Bestellungen
Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
Netz gegen Kinderporno

Swiss Myco Holidays
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!

Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion.
Anmeldung/Informationen
hans.zurbuchen@quicknet.ch

Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 
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23 Kilometer Eis am Stück: Vom Gipfel des Eggishorns lässt sich der gesamte Aletschgletscher vom Jungfraujoch bis zum Zungenende überblicken. (Bilder Lorenz Fischer/zvg Unesco)
Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn: «Konkrete Projekte»

Verein und Stiftung Unesco-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn vollziehen laut Medieninformationen zurzeit den Schritt von der Aufbau- in die Betriebsphase. In einigen Aktionsfeldern lägen bereits konkrete Projekte vor: «Im Rahmen eines umfassenden Informationsnetzes macht auch die Realisierung des Dialogcenters in Naters und die Planung für ein Zentrum Berner Oberland Fortschritte.» Der Architekturwettbewerb für das Dialogcenter werde im Mai 2006 ausgeschrieben.


Die Jungfrau (4158 Meter über Normalnull) präsentiert sich im hinteren Lauterbrunnental
aus einer ungewohnten Perspektive.

Mit der Einreichung des Managementplans bei der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) im Dezember 2005 ein grosser Meilenstein erreicht worden, verlautete an einer Standortbestimmung von Verein und Stiftung Unesco-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn am Donnerstag in Bern. «Das erste Welterbe der Alpen ist ein Trumpf von einzigartiger Schönheit, bedeutet aber auch eine aussergewöhnliche Verantwortung», lässt sich der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina, Mitglied des strategischen Ausschusses der Trägerschaft Unesco-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in einer Medienmitteilung zitieren: «Es ist uns sehr Ernst mit einernachhaltigen Entwicklung der Welterbe-Region.“ Cina wies er erneut darauf hin, dass aufgrund der Auszeichnung durch die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) keine zusätzlichen Forderungen betreffend Schutz erfüllt werden müssten. Das Welterbe sei gemäss dem Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) eine nach nationalem Gesetz geschützte Region: «Cina widersprach damit Behauptungen, die Gemeinden müssten zusätzliche Forderungen erfüllen oder die touristische Entwicklung werde behindert.» Auch Urs Wiesmann, wissenschaftlicher Leiter des Managementzentrums, habe Bedenken ausräumen können, durch den Managementplan würden den Welterbegemeinden versteckte Auflagen gemacht: «Dabei betonte Wiesmann, dass sich der von der Unesco geforderte Managementplan als Ergebnis eines breit abgestützten Verhandlungs- und Abklärungsverfahrens an alle Kreise aus Verwaltung, Bevölkerung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft richte, welche an Schutz und Nutzung des Welterbes interessiert seien.» Es handle sich um ein Arbeitsinstrument zur Konflikt- und Interessenbereinigung und zur Förderung kreativer sowie innovativer Projekte und Initiativen in der Welterbe-Region.

Das Ziel ständig vor Augen, will die Lötschenlücke beim Aufstieg über den Aletschfirn fast nicht näher kommen.

Zahlreiche konkrete Projekte

Bereits während der Erarbeitung dieses Managementplanes hätten im letzten Jahr 17 von 21 Kerngruppen die Arbeit aufgenommen, führte laut der Medienmitteilung Martin Heim, Präsident des Trägervereins Unesco-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn aus. Diese Arbeitsgruppen seien sehr aktiv und hätten in zum Teil kontroversen Diskussionen bereits konkrete Projekte erarbeitet. So würden unter anderem ein «Knigge» und ein Ehrenkodex für das Verhalten in der Welterbe-Region produziert: «In den Schulen von Grindelwald und Naters wurde ein Pilotprojekt für ein Welterbe-Lehrmittel umgesetzt.» Eine weitere Kerngruppe habe es geschafft, alle Tourismusorganisationen rund um die Welterbe-Region unter einen Hut zu bringen und weltweit «Ferien in der Welterberegion Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn» anzubieten. Dabei würden naturnahe und nachhaltige Angebote gefördert: «Projektmanager Beat Ruppen betrachtet es als eine der Kernaufgaben des Managementzentrums, der Bevölkerung und den Besuchern die Einzigartigkeit, die Vielfalt und die Schönheit des Welterbes näherzubringen. Als weitere zentrale Aufgaben sehe Ruppen die Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Anspruchsgruppen und ein wirksames Controlling, um die Ziele des Managementplans zu erreichen.

Für ein Center Berner Oberland

Als Schnittstelle zwischen der Stiftung und dem Trägerverein habe die Kerngruppe «Informationsnetz» vor allem drei wesentliche Schritte realisiert, heisst es in der Medienmitteilung im weiteren. Erstens sollen laut Stiftungsratspräsident und Kerngruppenleiter Alois Kämpfen in einem Vertrag zwischen Verein und Stiftung die Aufgaben der beiden Partner klar definiert werden. Zweitens habe sich die Kerngruppe deutlich für die Realisierung eines Informationsnetzes mit dem Dialogcenter in Naters und einem Center Berner Oberland ausgesprochen sowie drittens beschlossen, über Workshops die Welterbegemeinden konkret einzubeziehen: «Damit soll erreicht werden, dass ein umfassendes Informationsnetz das Welterbe umspannt, das spezifisch auf die Bedürfnisse und Angebote der einzelnen Welterbegemeinden eingeht und gleichzeitig das Welterbe als Ganzes repräsentiert.»

Dialogcenter in Naters
Das künftige Dialogcenter in Naters im Rahmen dieses Informationsnetzes soll laut Staatsrat Jean-Michel Cina im wesentlichen drei Funktionen erfüllen: «Eine Informations- und Wegweiserfunktion, die Vermittlung der Werte und der Inhalte des Welterbes und schliesslich zentral der Dialog zur Frage, was wir der nächsten Generation weitergeben.» Für die inhaltliche Umsetzung habe ein Team des Instituts Hyperwerk der Fachhochschule Nordwestschweiz ein dezentrales Ausstellungskonzept entwickelt, das über moderne Kommunikationsformen den einzelnen Besuchern eine individuelle Ausstellung biete. Eine «Szenegraphie der Sinne» soll über eine Entdeckungsreise in fünf Sphären den Zugang zu den Inhalten öffnen. Das Dialogcenter soll aber auch ein lokaler Treffpunkt sein. Für die architektonische Umsetzung werde Anfang Mai ein Einladungswettbewerb ausgeschrieben. Laut Stiftungsrat Peter Arbenz sollen die Projekte nach dem Entscheid der Jury im Dezember 2006 in Naters ausgestellt werden.
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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