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| Feinstaub: Kanton Bern ruft erneut zu freiwilligen Massnahmen auf
Im Kanton Bern ist der in der Luftreinhalteverordnung festgelegte Tagesgrenzwert für Feinstaub (PM10) von 50 Mikrogramm beziehungsweise Millionstelgramm (µg) pro Kubikmeter am Wochenende an allen Messstationen überschritten. Aufgrund der meteorologischen Situation ist in den nächsten Tagen nicht mit einer Entlastung der Situation zu rechnen.
aid. Die austauscharme Wetterlage der letzten Tage hat laut einer Medienmitteilung wiederum zu einem starken Anstieg der Feinstaubbelastung geführt. Dabei sei der Tagesgrenzwert von 50 µg pro Kubikmeter an einzelnen Standorten um mehr als das Doppelte überschritten worden: «Eine Entlastung der Situation ist vorerst nicht in Sicht.» Ob und wie weit die Messwerte der dem östlichen Berner Oberland am nächsten gelegenen Fixstation Thun, wo heute Montag – aktuelle Messwerte siehe auch Luftqualität im Kanton Bern – 120 µg registriert wurden, auch für nebelarme oder nebelfreie Lagen aussagekräftig sind, geht aus der Medienmitteilung der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion nicht hervor. –
Die auch als PM10 bezeichneten Luftschadstoffe gelangten vor allem bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen aber auch durch den Abrieb von Reifen und Strassenbelägen in die Luft, verlautet dazu im weiteren. Zu den wichtigsten Verursachern von Feinstaub gehörten Dieselmotoren ohne Partikelfilter: «Mit jedem Atemzug nehmen wir Tausende von feinen Partikeln in unseren Körper auf; je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein, je höher die Belastung, desto mehr gesundheitliche Beschwerden und Erkrankungen treten auf.» Betroffen seien vor allem die Risikogruppen: Kleinkinder, Chronischkranke, Personen mit geschwächter Immunabwehr, ältere Menschen oder generell Personen mit bereits bestehenden Lungen- und Herz-Kreislauferkrankungen: «Bei starker körperlicher Anstrengung werden durch die verstärkte Atmung mehr Schadstoffe aufgenommen.»
Der Kanton Bern ruft deshalb in der Medienmitteilung die Bevölkerung erneut auf, freiwillig einen Beitrag zur Reduktion der Luftschadstoffe zu leisten:
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Wer zu Fuss geht, mit dem Velo unterwegs ist oder den öffentlichen Verkehr benützt, verursacht keinen oder nur wenig Feinstaub. |
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Fahrgemeinschaften bilden statt allein mit dem Auto zu fahren. |
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Vorausschauend fahren. Das Vermeiden von abrupten Beschleunigungs- und Bremsmanövern vermindert den Abrieb von Reifen, Bremsen und Strassenbelägen. |
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Beim Kauf eines Dieselautos unbedingt ein Modell mit Partikelfilter wählen. |
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Zurückhaltung beim Verbrennen von Holz in Cheminées, kleinen Öfen oder im Freien. |
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Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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