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Hochwasserschutz im Diemtigtal erheblich verbessert
Das Diemtigtal ist heute nach Einschätzung der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion deutlich besser vor Hochwasser geschützt als vor dem Unwetter von Ende August 2005. Die noch fehlenden Schutzmassnahmen sollen laut einer Medienmitteilung nach Abschluss des Plangenehmigungsverfahrens Ende 2006 realisiert werden.
aid/bns. «Rechtzeitig auf die Wintersaison wurde die provisorische Kantonsstrasse im Diemtigtal eröffnet», heisst es in der Medienmitteilung. Die Bauarbeiten seien damit zwar noch nicht abgeschlossen, doch habe der Hochwasserschutz im Tal erheblich verbessert werden können: «Künftige Hochwasser können ihr Geschiebe zwischen Horboden und Chatzenlochbrücke ablagern, bevor sie das Dorf Oey erreichen.» Die erhöhte Strasse und die Schutzdämme in Oey verbesserten die Hochwassersituation für das Dorf deutlich: «Selbst ein so grosses Hochwasser wie das von Ende August 2005 sollte keine so schweren Schäden mehr anrichten.»
Noch fehlen laut der Medienmitteilung die Rückhaltevorrichtungen für Schwemmholz oberhalb der Chatzenlochbrücke. Im weiteren müsse die Lage der provisorischen Strasse überprüft und eventuell örtlich verbessert werden: «Sie führt zudem über provisorische Durchlässe, welche nachträglich durch leistungsfähigere Querschnitte oder neue Brücken ersetzt werden sollen.» Zudem sei vorgesehen, den bereits ausgeführten Hochwasserschutz für die neue Strasse punktuell zu ergänzen. In den nächsten Monaten sollen die notfallmässig ausgelösten Arbeiten und die noch fehlenden Schutzmassnahmen planrechtlich korrekt sichergestellt und genehmigt werden. Dazu würden zwei verschiedene Projekte mit unterschiedlicher Finanzierung und separaten Bewilligungsverfahren erarbeitet. Für den Hochwasserschutz und die Verbauung des Chirel sei die Schwellengemeinde Diemtigen und für den Ausbau der Kantonsstrasse der Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamtes als Bauherr zuständig. Die Verfahren seien aufeinander abgestimmt und würden gleichzeitig durchgeführt. Die notwendigen Pläne sollen in diesem Winter erstellt werden, um gegen Ende des Jahres die Bauarbeiten möglichst weiterzuführen: «Die Verhandlungen mit den direkt betroffenen Grundeigentümern sind im Gange; die Bevölkerung wird vor der Planauflage über beide Projekte orientiert.»
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