Gemeindeverband Feuerwehr Kleine Scheidegg: Wahl der Delegierten
Damit der neugegründete Gemeindeverband Feuerwehr Kleine Scheidegg seine Aufgaben übernehmen kann, müssen die Verbandsgemeinden
Grindelwald und Lauterbrunnen die Personen in die Organe wählen. Der Gemeinderat Lauterbrunnen hat diese Wahlen an seiner Sitzung vom 19. Dezember 2005 vorgenommen.
Die Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2005 hat dem Beitritt und dem
Organisationsreglement (OgR) des Gemeindeverbandes zugestimmt. Gemäss Art. 12 des OgR sind die Verbandsgemeinden zuständig für die Wahl der Mitglieder in
den Feuerwehrrat.
Gemeinderat Arthur W. von Allmen, Lauterbrunnen Die Gemeinde Lauterbrunnen hat Anrecht auf zwei Sitze im Feuerwehrrat. Weiter bestimmt das OgR, dass die Gemeinde Lauterbrunnen für die Administration der Verbandsführung und für die Verwaltung der Finanzen zuständig ist. Als Mitglieder in den Feuerwehrrat wurde vom Gemeinderat der Oberkommandant der Feuerwehren in der Gemeinde Lauterbrunnen, zurzeit Fritz Jaun und der Kommandant der Feuerwehr Wengen, zurzeit Niels Graf, gewählt. Als zuständige Person für die Administration und gleichzeitig als Sekretär des Feuerwehrrates wurde der Finanzverwalter der Gemeinde Lauterbrunnen, Markus Eggler, bestimmt. Als Delegierte für die Delegiertenversammlung wurden Gemeinderätin Judith Graf Engi und der Gemeindeschreiber Toni Graf bestimmt. Diplomarbeit von Andre Seiler in Sachen Rutschung Greifenbach
Andre Seiler (Student an der ETH Zürich) hat im Rahmen seines Studiums eine Diplomarbeit über die Rutschung Greifenbach erstellt. Die dem Gemeinderat vorliegende Diplomarbeit, enthält wesentliche, neue Elemente über das Rutschgebiet, es sind dies eine detaillierte geologische Kartierung und Interpretation der weiteren Umgebung, eine umfassende Aufnahme der hydrogeologischen Verhältnisse und hydrologischen Bilanzen der weiteren Umgebung sowie eine Modellierung der hydraulischen Verhältnisse der Rutschung. Das in der Diplomarbeit aufgeführte hydrodynamische Modell könnte zukünftig auch für die Planung/Bewertung allfälliger Stabilisierungsmassnahmen eingesetzt werden. Der Gemeinderat hat von der Diplomarbeit Kenntnis genommen und festgestellt, dass die gemachten Erkenntnisse für die Gemeinde von grosser Bedeutung sind. Als Dank hat der Gemeinderat an die Kosten von insgesamt 6000 Franken einen Unkostenbeitrag von 3000 Franken bewilligt. Gemeinde erwirbt ein Stück Schutzwald auf dem Flüeli in Lauterbrunnen
Der Besitzer dieses Waldstückes auf dem Flüeli, oberhalb Lauterbrunnen, Fritz von Allmen, hat der Gemeinde das besagte Stück Wald zum Kauf angeboten. Dieses Waldstück grenzt an gemeindeeigenen Wald und stellt zusammen mit diesem, einen wichtigen Schutz für den darunterliegenden Dorfteil Gässli dar. Der Gemeinderat ist daher dem Antrag der Forstkommission gefolgt und bewilligte den Kauf des Grundstückes zum doppelten amtlichen Wert.
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