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Sonntag 15. Januar 2006
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Max und Erika Schneider
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Camping Les Magnanarelles
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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
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Sechs neue Postautos für Interlaken

Auf dem Bödeli und den Linien nach Iseltwald und Beatenberg verkehren ab Montag 16. Januar 2006 sechs neue Postautos. Vom Bahnhof Interlaken West aus brachen die  sechs Postautos am Samstag zu einem festlichen Korso via Alpenstrasse, Mysterypark, Bönigen See und  Ostbahnhof bis zum Höheweg auf.


Jungfernfahrt der sechs neuen Postautos. Bildmitte links Franz Mäder, Leiter der Postauto-Geschäftsstelle Interlaken Leiters und der Gemeindepräsident von Interlaken, Urs Graf, nach der Ankunft vor dem Grand Hotel Victoria-Jungfrau am Höheweg. (Bild Dora Schmid-Zürcher)

ds/pvr. Die zwölf Meter langen Niederflurfahrzeuge vom Typ «Solaris Urbino 12» bieten 38 Sitzplätze und 48 Stehplätze. Mit dem Russpartikelfilter, der Klimaanlage, dem Fahrgastinformationssystem und der Behindertenrampe entsprechen die Fahrzeuge nach Angaben von Postauto Region Bern den heutigen Anforderungen voll und ganz: «Und im Vergleich zu gleichwertigen Fahrzeugen weist dieses Fahrzeug das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf.» Die sechs neuen Busse für Interlaken bedeuteten eine umfassende Erneuerung der Flotte auf dem Bödeli, führte Franz Mäder, Leiter der Postauto-Geschäftsstelle Interlaken am Samstag in einer Ansprache nach der Ankunft der neuen Postautos auf dem Höheweg aus. Vorerst würden die Postautos auf der Linie 1 Interlaken–Bea­tenberg und auf der Linie 3 Spital–Interlaken–Bönigen–Iseltwald eingesetzt. Auch der Gemeindepräsident von Interlaken, Urs Graf, unterstrich in einer Rede die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs für Interlaken und die Umgebung.
 
Verjüngte Postautoflotte
Alle im regelmässigen Kursbetrieb im Bödeli eingesetzten Busse sind nach Angaben von Postauto-Geschäftsstellenleiter  Franz Mäder nun jünger als drei Jahre. Sie verfügten über Niederflureinstieg, elektronische und akustische Fahrgastinformation und mehr als die Hälfte der Busse sei klimatisiert: «Die Flottenerneuerung in Interlaken zeigt den Willen von Postauto, auch ausserhalb der grossen Zentren kundenfreundliche und komfortable Angebote zu führen.» Postauto Region Bern sei ein mittelgrosses Unternehmen  mit einem Jahresumsatz von 60 Millionen Franken und 11, 5 Millionen Fahrgästen. Die 150 Postautos legten jährlich rund 9,5 Millionen Kilometer zurück: «Die Geschäftsstelle Interlaken ist für alle Postauto betreffende Fragen im Oberland zuständig und damit örtliche Ansprechstelle für alle Kunden und Partner.»
 
Wichtige Basisinfrastruktur

Der Interlakner Gemeindepräsident Urs Graf wies in seiner Ansprache darauf hin, der feierliche Anlass zur Erneuerung der Postautoflotte im Berner Oberland sei zwar nicht ein so spektakuläres und weltweit medienwirksames Ereignis wie das gleichentags veranstaltete Lauberhornrennen – doch gebe es die nicht minder wichtige Basisinfrastruktur zu feiern. Beides bedinge einander und sei auch teilweise voneinander abhängig: «Ohne einen funktionierenden öffentlichen Verkehr wären die riesigen Menschenmengen heute im Lauterbrunnental nicht zu bewältigen, ohne Anlässe wie das Lauberhornrennen hätten wir andererseits hier nicht die wirtschaftliche Kraft eine zeitgemässe Infrastruktur aufzubauen oder instandzuhalten.»

Umstrittene Lösungen und Lösungsansätze  
Eine einfache Lösung für das Verkehrsproblem im Raum Interlaken – unter anderem zu lange Kolonnen an den Bahnübergängen, Verstopfungen im Zentrum, Lärm und Gestank auf der Flaniermeile – gibt es nach Auffassung des Gemeindepräsidenten nicht, Lösungen und Lösungsansätze hätten immer auch Nachteile, Gewinner und Verlierer und seien deshalb politisch äusserst umstritten. Aus Verkehrserhebungen wisse man, dass viele unserer Verkehrsprobleme hausgemacht sind: «Für viele Leute ist es eine liebgewonnene Gewohnheit mit dem eigenen Personenwagen zur Arbeit, zum Einkaufen oder in den Ausgang zu gehen.» Auch wenn es zu wenig Parkplätze hat, auch wenn diese zu teuer sein mögen, das Velo, der Bus sei für viele Mitbürger offensichtlich nicht attraktiv genug. Ein Umsteigen vieler Bürger auf den öffentlichen Nahverkehr müsse ein Ziel der politischen Behörden sein. Das geschehe aber nur, wenn zumindest folgende Bedingungen erfüllt würden:
Es muss ein attraktiver Fahrplan bestehen, die Intervalle zwischen den einzelnen Kursen müssen kurz sein, die Abfahrtszeiten müssen bedürfnisgerecht gewählt werden und die Pünktlichkeit ist von entscheidender Bedeutung.
Die Preise müssen akzeptabel sein.
die Hardware das heisst die Busse müssen angenehm, behindertengerecht und zuverlässig sein.
Schliesslich sind auch die Softfaktoren wie Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein des Personal für die Gäste gerade an einem Tourismusort von grossem Gewicht.

«Das neue erweiterte Europa funktioniert»
Nicht all diese Bedingungen könnten leicht erfüllt werden, sagte Graf: «Mit der heutigen Einweihung von sechs neuen Bussen wird aber bezüglich der Hardware das Neuste und Beste angeboten.» Dass dabei Fahrzeuge aus Polen das strenge Evaluationsverfahren gewonnen hätten zeige deutlich, dass das neue erweiterte Europa funktioniere: «Noch vor wenigen Jahrzehnten hätten wir hier die Inbetriebnahme von schweizerischen Bussen gefeiert; wir Bödeler sind aber von je her weltoffen und begrüssen gerne Gäste aus allen Kontinenten.» Deshalb sei es für uns selbstverständlich, dass in einer vernetzten Welt Produkte dort bezogen würden, wo sie am erfolgreichsten angeboten würden: «Dass die anderen Bedingungen auch erfüllt werden, davon bin ich beim Anbieter Postauto überzeugt.» Graf räumte ein, zum Beispiel bei der Fahrplangestaltung bestünden noch Verbesserungsmöglichkeiten: «Die Gemeinde Interlaken wird sich deshalb konsequent für die Entflechtung von Schiene und Strasse im Westbahnhofbereich einsetzen, so dass die Busse nicht mehr im Stau vor der Barriere beim Westbahnhof warten müssen.» Die Sorgen lägen aber bezüglich Fahrplangestaltung eher auf der Ebene Fernverkehr: «Es muss ein Ziel aller politischen Ebenen des östlichen Berner Oberlandes sein, bei der BLS und den SBB darauf hinzuwirken, dass der Interlakner Ostbahnhof wie ursprünglich versprochen ein Knotenbahnhof  genannt wird, so dass die zu langen Umsteigezeiten eliminiert werden können.» Die momentane Situation ist nämlich überhaupt nicht befriedigend und wird dazu führen, dass man nach Eröffnung des Lötschbergbasistunnels man von Bern aus schneller in Zermatt und Saas-Fee sein wird als in Grindelwald oder Meiringen.

Billiglöhne in Polen 
Konkrete Zahlen über die Beschaffungskosten der neuen Postautos in Interlaken gehen aus den Medieninformationen von Postauto Region Bern nicht hervor. Laut einem Bericht der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» in der Ausgabe vom 5. Januar 2006 soll nur ein Fünftel der Herstellungsausgaben am Produktionstandort Bolechowo in Polen entstehen. Für kleine Preisvorteile der Solaris-Busse reiche das dennoch, heisst es im Beitrag «Wenn der grüne Dackel kommt – Busse für Berlin, Kassel und Düsseldorf: Wie ein Unternehmerpaar aus Polen den deutschen Markt angreift». Ein durchschnittlicher Urbino – der in vier Versionen zwischen 10 und 18 Meter Länge und als Elektrobus angeboten werde – koste etwa 200 000 Euro. 1000 bis 1400 Arbeitsstunden brauche es, um ihn lieferfertig auf den Hof zu stellen: «Ein Schweisser bei Solaris aber verdient zwischen 500 und 650 Euro – und damit kaum ein Drittel dessen, was sein Kollege in Deutschland bekommt.» Motoren, Getriebe, Bleche und Elektronik, selbst die aus Holz und Hartgummi verleimten Böden werden laut dem Bericht von DAF oder Iveco, von Thyssen oder Voest Alpine zugeliefert – wie bei anderen Herstellern auch. 70 Prozent der Kosten entfielen auf Vorprodukte aus Deutschland, weitere zehn Prozent auf Lieferungen aus dem übrigen Westeuropa.
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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