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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
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Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion. |
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Ferienwohnung
in Ringgenberg
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. |
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Der Steinbock – das Tier des Jahres 2006
Der Alpensteinbock: In der Schweiz einst ausgerottet – heute der König der Berge. Seit hundert Jahren ist der anspruchslose Extremkletterer wieder in der Schweiz heimisch. Die erfolgreiche und abenteuerliche Wiederansiedlung ist für die Naturschutzorganisation Pro Natura Grund, ihr «Wappentier» zum «Tier des Jahres 2006» zu erklären.
Vor hundert Jahren ist der Steinbock in der Schweiz mit Erfolg wieder angesiedelt worden. (Bild zvg/Pro Natura)
Wir schreiben das Jahr 1906. Männer mit buschigen Bärten tragen ungewöhnliches Gepäck durch Martigny: Zwei junge Steingeissen und einen Steinbock – Diebesgut! Die Tiere stammen aus dem norditalienischen Gran Paradiso, dem persönlichen Jagdrevier des italienischen Königs Vittorio Emanuele II.
Die dreisten Herren hatten einen Wilderer beauftragt, die Jungtiere aus dem Aostatal in die Schweiz zu schmuggeln. Seit 1875 hatte der Bund wiederholt aber erfolglos versucht, italienische Steinböcke legal zu erstehen. In der Schweiz waren sie nämlich ausgerottet. Bis ins Mittelalter war der Steinbock in den Schweizer Alpen weit verbreitet, fiel dann aber den Jagd- und Essgelüsten der Menschen zum Opfer. Auch die von Aberglauben geprägte Volksmedizin wurde ihm zum Verhängnis: Die zerriebene Hornspitze wurde als Potenzmittel für den Mann genutzt und das Blut als Mittel gegen Blasensteine. Auch Magenteile des Alpentiers waren begehrt; man glaubte fest an ihre Wirkung gegen die Melancholie. 1809 wurde der letzte Steinbock der Schweiz erlegt. Nun wollte man ihn wieder zurück haben. Die erbeuteten Jungtiere wurden in Tierpärke gebracht, wo sie dem Aufbau einer Kolonie dienten. Schliesslich wurden 1911 im Gebiet «Graue Hörner» in St. Gallen die ersten Steinböcke in die Freiheit entlassen. Heute – nach hundert Jahren – leben wieder rund 14000 Steinböcke in der Schweiz. Seit dem Jahr1977 darf der häufigste wildlebende Hornträger wieder kontrolliert bejagt werden.
Pro Natura Schweiz (www.pronatura.ch)
Nicht umsonst ist der Steinbock das Erkennungszeichen von Pro Natura: Seit ihrer Gründungszeit setzt sich Pro Natura tatkräftig für den Schutz des Steinwildes ein. Sie finanzierte früher Unterkünfte und Entschädigungen von Wildhütern, die mit dem Schutz der Steinböcke betraut waren. Im Nationalpark sorgte Pro Natura ausserdem für die erste Wiederansiedlung von Steinböcken im Kanton Graubünden. Ein weiterer Verdienst von Pro Natura ist, dass der Steinbock heute in den Schweizer Bergen nicht nur in einzelnen, isolierten Gebieten, sondern flächendeckend vorkommt. Erreicht hat das die Naturschutzorganisation, indem sie sich schon früh für Umsiedlungen von Steinböcken stark gemacht hat, nachdem die Bestände nach der Ansiedlung wieder gewachsen waren. Heute engagiert sich Pro Natura dafür, dass die Lebensräume der Steinböcke nicht durch Grossprojekte zerstört oder die Steinbockbestände durch eine Freigabe der Jagd nicht wieder gefährlich vermindert werden. Die zugegeben etwas zwielichtige Wiederansiedlung des Steinbocks ist ein schöner Erfolg früher Naturschutzbemühungen. Vorbeugen ist dennoch besser als mühsam wiederansiedeln. So versucht moderner Artenschutz, die Lebensräume für wildlebende Tiere langfristig zu fördern und so Arten wie den Steinbock gar nicht erst aussterben zu lassen.
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