| STI: Frequenzzunahme dank neuem Fahrplan
Die Verkehrsbetriebe Steffisburg – Thun – Interlaken (STI) haben im vergangenen Jahr acht Prozent mehr Passagiere befördert: Die 11,5 Millionen transportierten Fahrgäste bedeuten für die STI einen neuen Rekord.
Mit dem grossen Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 habe das STI-Angebot um 14 Prozent (plus 490 000 Kilometer) ausgebaut werden können, heisst es in einer Medienmitteilung: «Es ist erfreulich, dass bereits im ersten Jahr eine Zunahme von 836 000 Fahrgästen verzeichnet werden kann; dies deutet klar darauf hin, dass das neue Angebot genutzt wird und sich somit der Ausbau gelohnt hat.» Die STI seien überzeugt, dass sich auch der neue kundenfreundliche Bahnhofplatz und die Busspur auf der Frutigenstrasse positiv auf die Fahrgastzahlen auswirkten.
Durchmesserlinie Allmendingen – Alte Bernstrasse bewährt sich
Auf den Abschnitten der Linie 3 Thun – Allmendingen und der Linie 6 nach dem Westquartier stellt die STI eine Zunahme von 260 000 Frequenzen fest, was sie in erster Linie auf die Erschliessung der Länggasse zurückführt: «Auf dem Abschnitt Thun – Alte Bernstrasse nahmen die Fahrgastzahlen dank der Einführung des Fünfzehnminutentakts um 45 Prozent (plus 175 000 Fahrgäste) zu.» Stark zugelegt habe auch die Linie 5, auf welcher seit einem Jahr im Zwölfminutentakt gefahren werde. Hier betrage die Veränderung 11 Prozent, was zusätzlichen 113 000 beförderten Personen entspreche. Die Linie 1 verzeichne auf dem Abschnitt Steffisburg – Thun – Gwattzentrum eine Zunahme von acht Prozent (plus 155 000 Fahrgästen): Eine Steigerung von 35 000 Frequenzen kann auf den beiden Linien nach Heiligenschwendi, welche neu via Spital Thun verkehren, festgestellt werden.
Hangbus gut gestartet
Im ersten Jahr nutzten nach Angaben der STI fast 24 000 Personen den Hangbus: «Die STI hoffen, dass die Frequenzen weiter zunehmen, damit die definitive Einführung nach dem dreijährigen Versuchsbetrieb Tatsache wird.»
Gesamtverkehrsstudie fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs
Im Massnahmenpaket 1 der Gesamtverkehrsstudie für die Agglomeration Thun sei der Ausbau des öffentlichen Verkehrs vorgesehen, um bis zur Fertigstellung der neuen Aarequerung den Verkehr in der Stadt Thun zu entlasten, wird in der Medienmitteilung erinnert. Für die frequenzstarken Linien 1 (Abschnitt Steffisburg Flühli – Gwattzentrum), 2 und 5 sei der Zehnminutentakt vorgesehen: «Aus Kostengründen konnte der Ausbau auf den grossen Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 nur reduziert vorgenommen werden.» Die STI seien überzeugt, dass aus Kapazitäts- und Anschlussgründen der Zehnminutentakt für diese Linien die richtige Lösung sei und hoffe, dass im nächsten Angebotskonzept die zweite Etappe des Ausbaus aufgenommen und beschlossen werde.
|