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Dienstag 3. Januar 2006
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Max und Erika Schneider
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Camping Les Magnanarelles
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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
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Swiss Myco Holidays
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!

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Thun: Ausstellung «Jugendstil und Schweizer Städte»

«Jugendstil und Schweizer Städte»: Unter diesem Titel ist im Rathaus Thun vom 6. bis 20. Januar eine Ausstellung zu sehen, in der 14 Städte mit beispielhaften Gebäuden vorgestellt werden. Auch Thun hat Jugendstilschätze vorzuweisen: Präsentiert und erläutert wird das Haus an der Inneren Ringstrasse 8 im Seefeldquartier.

sth/bns. Das 100-Jahre-Jubiläum feiert La Chaux-de-Fonds mit vier Saisons rund um den Jugendstil mit verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem einer Wanderausstellung zu Jugendstilbauten. Zwischen 6. und 20. Januar macht sie in Thun halt, und zwar Foyer des Rathauses, im ersten Stock. 14 Städte sind mit beispielhaften Gebäuden vertreten. Der Überblick zeigt die Vielfalt und Eigenarten der Stilrichtung, aber auch der regionalen Ausprägungen des Baustils. Thun ist mit einer im Jahr 1904 erstellten Villa im Seefeld vertreten, die durch ihre Schreiner- und Schmiedearbeiten auffällt.

Thun: Zeit der raschen Stadtentwicklung
Für Thun hat die Jugendstilepoche, die Zeit vor hundert Jahren, um die Jahrhundertwende von 1900 eine besondere Bedeutung: Die industrielle Revolution mit Eisenbahnbau, Gaswerken, also Elektrizität und öffentliche Beleuchtung, der Aufschwung von Militär und Tourismus hatten eine grosse Bevölkerungszunahme und rasche Stadtentwicklung zur Folge. Thun zählte 1850 6000 Einwohner, 1880 8000 und 1910 12 000. Das Bälliz wurde zum neuen Stadtzentrum, und neue Siedlungen breiteten sich nach Westen Richtung Westquartier und Seefeld sowie Richtung Süden Richtung Hofstetten, Bächimatte und Neubühl aus. Hier hinterliess der Jugendstil seine Spuren.

Viele Jugendstilbauten im Seefeld
Besonders das Seefeld, das im Jahr 1897 mit einem fächerförmigen Raster als parkartiges Villenquartier geplant wurde, weist viele Bauten mit Jugendstil-Elementen auf. Das Thuner Beispiel in der Ausstellung, ein repräsentatives Wohnhaus, erbaut 1904 durch Grütter & Schneider, Thun im malerischen Jahrhundertwendestil mit Elementen des Jugendstils, steht an der Inneren Ringstrasse 8. Neben den Schreinerarbeiten fällt ein dekoratives Glasdach als schmuckes Schmiedeeisenwerk auf, des weiteren ein hervorragendes Gartentor mit reich gearbeiteten Drachen und floralen Motiven, welche von Bauherr und Schlossermeister Günther stammen.

Schwerpunkt bei der Bauberatung
In Thun gibt es gemäss Bauinventar von 1995 eine grosse Anzahl schützenswerter Bauten aus der Zeit des Jugendstils. Kenntnis und Wertschätzung dieser Stilrichtung sind für die Baukultur von grossem Wert. Dies gilt speziell für die Bauberatung bei Veränderungen von Bauten und Aussenräumen. Sie erfolgt im Rahmen der erwünschten heutigen Siedlungsentwicklung nach innen.

Vernissage am 5. Januar 2006
Am Donnerstag 5. Januar um 18 Uhr findet die öffentliche Vernissage zur Ausstellung «Jugendstil und Schweizer Städte» im Foyer des Rathauses Thun (1. Stock) statt. Die Präsentation von Jugendstilbauten um 1900 ist durch den Service Culturelle de La Chaux-de-Fonds initiiert worden. Zu sehen sind Objekte aus 14 Städten, darunter auch eines aus Thun: Das Haus an der Inneren Ringstrasse 8. Das Patronat über die Ausstellung hat der Gemeinderat der Stadt Thun

Ausstellung «Jugendstil und Schweizer Städte». 6. bis 20. Januar 2006 im Rathaus Thun, Foyer 1. Stock. Geöffnet Montag bis Donnerstag 8.15 bis 11.45 und 13.30 bis 17 Uhr, Freitag bis 16 Uhr. – Vernissage am Donnerstag 5. Januar 2006, 18.00 Uhr. Referat: Martin Fröhlich, ehemaliger Denkmalpfleger der bundeseigenen Bauten.
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