| Thun: Wichtiger Baustein der Arealentwicklung Bahnhof West liegt öffentlich auf
Das Areal «Bahnhof West» zwischen Bahnlinie und Waisenhausstrasse ist wichtig für die Thuner Stadtentwicklung. Ende 2004 wurde der Richtplan für dieses Areal vom Kanton genehmigt. Nun wird im Teilgebiet «Schlossmattstrasse–Hopfenweg» ein erster Baustein dieser Planung greifbar – eine Überbauungsordnung liegt ab 5. Januar öffentlich auf. Sie wurde auf der Grundlage eines Studienauftrags ausgearbeitet. Realisiert werden sollen 40 zentral gelegene Wohnungen sowie Büro- und Gewerberäume.
Die öffentliche Planauflage der Überbauungsordnung «Schlossmattstrasse–Hopfenweg» findet in der Zeit vom 5. Januar bis 6. Februar 2006 statt. (Grafik zvg)
sth/bns. Vom 5. Januar bis 6. Februar 2006 liegt laut einer Medienmitteilung die Überbauungsordnung «Bahnhof West» in Thun (externer Link; PDF) öffentlich auf. Im vergangenen Jahr hatte die Läderach Weibel AG als wichtigster Grundeigentümer des Teilgebiets Bahnhof West in Thun sechs Architekturbüros beauftragt, Lösungen für eine neue Überbauung vorzuschlagen (siehe auch Bericht Thun: Planung Bahnhof West: Grünes Licht für die Weiterbearbeitung vom 13. Juli 2004). Das Siegerprojekt «poco a poco» des Steffisburger Büros Dällenbach Ewald sieht eine blockrandartige Bebauung (mit einem zentralen Innenhof) mit rund 40 neuen Wohnungen und zusätzlichen Büro- und Gewerberäumen vor. Entlang der Bahnlinie schirmt ein geschlossener viergeschossiger Baukörper das dahinterliegende Quartier vor dem Bahnlärm ab. Die bahnnahen Wohnungen werden konsequent nach Süden orientiert.
Verbesserungen am Projekt dank Mitwirkung
Die zeitlich parallele Bearbeitung des Richtplans Gebietsentwicklung und des Studienauftrags führte zu einer nachträglichen Überarbeitung des Siegerprojektes. Neben einer sorgfältigen Abstimmung auf den genehmigten Richtplan konnte auch verschiedenen Anliegen der Quartierbewohner, welche im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens im Sommer 2004 geäussert wurden, weitgehend entsprochen werden. Durch die Umwandlung der obersten Vollgeschosse entlang der Bahn und dem Hopfenweg in Attikageschosse konnte die Quartierverträglichkeit des Projektes verbessert werden, ohne die wesentlichen Qualitäten des ursprünglichen Projektentwurfes zu schmälern.
Auftakt zur Gestaltung einer neuen Quartierachse
Gemäss Richtplan bildet die Schlossmattstrasse das «Rückgrat» der Quartiererneuerung. Durch eine besonders sorgfältige Gestaltung soll ihre Funktion als verkehrsberuhigter, öffentlicher Begegnungsraum betont werden. Der Gemeinderat hat ein verwaltungsanweisendes Konzept verabschiedet, welches die konkrete Ausgestaltung der Schlossmattstrasse darstellt. Im Teilgebiet der vorgestellten Überbauungsordnung bildet das Konzept eine verbindliche Grundlage für die Gestaltung des öffentlichen Aussenraums. Im Rahmen weiterer Bauvorhaben entlang der Schlossmattstrasse soll es künftig sukzessive umgesetzt werden. Richtplan Bahnhof West
Der Richtplan bildet eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Areals Bahnhof West. Als Ergänzung zum Zonenplan garantiert er die sorgfältige Umsetzung der für das Areal prägenden Elemente und ermöglicht gleichzeitig eine sinnvolle Etappierung der Entwicklung. Er bildet die notwendige Grundlage für Planungen und Baugesuche privater Grundeigentümer und enthält konkrete Massnahmen, mit welchen die Umsetzung gezielt gesteuert und gefördert werden soll.
Planauflage vom 5. Januar bis 6. Februar.Die öffentliche Planauflage der Überbauungsordnung «Schlossmattstrasse– Hopfenweg» findet in der Zeit vom 5. Januar bis zum 6. Februar 2006 statt. Die Planungsdokumente liegen während dieser Zeit im Erdgeschoss der Stadtverwaltung, Industriestrasse 2, 3602 Thun von Montag bis Freitag 7.45 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr zur Einsichtnahme auf. Auskünfte erteilt das Planungsamt der Stadt Thun, Telefon 033 225 83 76
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