| Bei bestem Wetter stellten die sechs Oberländer Sektionen von Gastro-Bern einen Jubiläumstag vom Feinsten auf die Beine. Einheimische Gäste und Touristen von nah und fern nahmen die Einladung in Scharen an.
Die Jagdhorn-Bläser Saaneland. (Bild zvg)
pd/bns. Um 11 Uhr wurde in Thun der Startschuss abgegeben. Die Kadettenmusik blies wie am «Eidgenössischen», der Gratisrisotto dampfte und viele fleissige Helfer brachten die Tausenden von Losen für die attraktive Tombola unter die Leute. Währenddessen präsentierten sich die nicht um den Thunersee gelegenen Oberländer Destinationen auf der MS Niederhorn, zusammen mit den Regionalprodukten unter dem Label «Das Beste aus dem Berner Oberland». Nach zwei Stunden Aufenthalt in Thun, fuhr die Niederhorn weiter nach Spiez. Dort wurden die Gäste von den Jagdhornbläsern Saaneland und dem Jägerchörli Niedersimmental. begrüsst. «What a lovely welcome!» meinte eine überaus überraschte Touristin aus Korea.
Konrad Gerster, Gastro-Bern / gastrobern.ch
Um 15 Uhr nahm die MS Niederhorn bereits Kurs auf Interlaken. Im Klangrausch der Ländler Gämblers konnte angelegt werden. Nach zwei Mal Gratisrisotto wurden den anwesenden Gästen nun Älplermakronen spendiert. Viele Touristen, durch die Plakate in den Restaurants aufmerksam geworden, fanden sich in der Festwirtschaft an der Ländte Interlaken ein. Das Verbandsjubiläum so zu begehen sei ein weiterer Beweis, wie gastnah das Oberländer Gastgewerbe agiere, meinte ein begeisterter Gast.
Das Jubiläumsjahr von Gastro-Bern geht nun in die Sommerpause. Am 5. September findet dann in Burgdorf die Einladung für die Sozialinstitutionen in den Regionen Emmental, Fraubrunnen und Oberaargau statt. Ein Anlass, auf den sich auch Menschen freuen können, die nicht jeden Tag eine Freude haben.
Gastro-Bern ist mit über 2300 Mitgliedern der grösste Wirtschaftsverband im Kanton Bern. 2,2 Milliarden Franken Umsatz und rund 22 000 Vollzeitstellen, in welche sich gegen 40 000 Mitarbeiter teilen, sind die Eckwerte der bernischen Gastronomie. Damit haben 6,25 Prozent des bernischen Bruttoinlandproduktes (BIP) gastgewerblichen Ursprung. Mit rund 4000 Lehrstellen für Köche, Restaurations- und Hotelfachleute ist das Gastgewerbe zudem eine der wichtigsten Branchen, die jungen Menschen ein berufliches Sprungbrett bietet.
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