pkb/bns. Am Sonntag 18. Juni 2006 – siehe auch In Steinbruch tot aufgefunden – Zeugen gesucht vom
Dienstag 27. Juni 2006 – hatte ein Passant in einem Steinbruch der Firma Rigips in Leissigen eine verweste männliche Leiche entdeckt. Der Tote, der 41jährige in Krattigen wohnhaft gewesene René Lackstätter lag nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei unterhalb einer 10 bis 15 Meter hohen Felswand. Der Mann, der bereits ein bis drei Wochen vor dem Auffinden gestorben sein müsse, habe verschiedene Verletzungen aufgewiesen. Wie die Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) ergeben hätten, dürfte der Mann an den Folgen von Schädel-/Hirnverletzungen gestorben sein: «Noch ist nicht geklärt, ob diese durch einen Unfall entstanden sind oder ob ein Gewaltdelikt vorliegt.»
Die Kantonspolizei Bern ermittle seit über zwei Wochen intensiv in allen Richtungen, verlautet im weiteren. Es stünden durchschnittlich über 20 Mitarbeiter im Einsatz. Durch die lange Liegezeit des Toten und durch die Verwesung der Leiche seien die Ermittlungen schwierig und zeitintensiv.
Nach einem ersten Zeugenaufruf sind laut Medienmitteilung bei den Untersuchungsbehörden zahlreiche wichtige Hinweise eingegangen. Daraus habe sich unter anderem ergeben, dass der Mann am Pfingstsamstag 3. Juni 2006 um zirka 18 Uhr an der Strasse Krattigen–Leissigen Autostopp gemacht haben soll: «Nach wie vor nicht gefunden wurden der Rucksack und die Schuhe des Opfers; beim Rucksack soll es sich um einen braunen Lederrucksack handeln, bei den Schuhen vermutlich um eine Art Sandalette.»
Zeugenaufruf. Zur weiteren Klärung des Falls bitten die Untersuchungsbehörden die Öffentlichkeit nochmals um Mithilfe:
| – |
|
Hat jemand am Pfingstsamstag, 3. Juni 2006 am späteren Nachmittag, respektive am frühen Abend zwischen Krattigen und Leissigen René Lackstätter gesehen oder besondere Beobachtungen gemacht? |
| – |
|
Hat jemand nach dem Pfingstsamstag im Bereich der Strasse Krattigen-Leissigen einen Rucksack und/oder ein Paar Schuhe gesehen und diese Gegenstände allenfalls mitgenommen oder irgendwo abgegeben? |
| – |
|
Hat jemand René Lackstätter nach dem Pfingstwochenende noch gesehen? |
Personen, welche sachdienliche Angaben zu den gestellten Fragen machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei in Thun – Telefon 033 227 61 11 – in Verbindung zu setzen. |