An der Vernissage der Sommerausstellung: Martin Steiner, Präsident des Vereins für Dorf und Heimat Ringgenberg-Goldswil mit Ehefrau Rita und Tochter Katja.
Der Lokalhistoriker Hans Imboden Hans Imboden erzählte an der Vernissage wie die Kirche in Ringgenberg entstanden sei, Imboden zitierte Hans Jakob Ruchenstein, Pfarrer von Goldswil, der am 17. Mai 1670 dem Landvogt zu Interlaken geschrieben hatte, der Gang zur Kirche Goldswil sei seinen Zuhörern besonders im Winter sehr beschwerlich und alten Leuten ganz unmöglich. Deshalb hätten sich die Kirchgenossen mit der Mehrheit entschlossen, an einem bequemer gelegenen Ort ein Gotteshaus zu errichten. Landvogt Gerhard Rohr habe an den Rat zu Bern zusätzlich geschrieben, das Kirchengebäude sei baufällig, der vorgeschlagene Ort in Ringgenberg sei wohlgelegen zu Wasser und zu Land leicht erreichbar, es seien schon dienliche Mauern vorhanden.
Die Burgruine aus dem 13. Jahrhundert – siehe auch Geschichtlicher Überblick der Einwohnergemeinde Ringgenberg ist zurzeit – siehe auch Burgruine Ringgenberg: Touristische Aufwertung mit Besuchersteg? vom Mittwoch 31. Mai 2006 – eine grössere Sanierung, Konservierung und Erschliessung im Gang. (Archivbild Peter Schmid)
Der im Jahr 1966 gegründete Verein für Dorf und Heimat Ringgenberg-Goldswil hat zum Ziel, Einwohnern und Gästen das Kulturgut näherzubringen. Der Verein ist bestrebt die kulturellen Schätze und Traditionen der Vorfahren wieder neu aufleben zu lassen und den späteren Generationen zu bewahren. Auch der Erhaltung der natürlichen Umgebung wird grossen Bedeutung beigemessen. Alljährlich wird ein Thema aus dem Gedankengut des Vereins an einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |