sth/bns. Die Bilder dieser Serie sind laut einer Medienmitteilung «so aufgenommen, wie sie abgebildet sind – sie wurden also nicht digital bearbeitet». Die verschiedenen Schichten – Wasseroberfläche, Teichgrund, Architektur, Spiegelung – flössen ineinander über, überlappten und überlagerten sich. Daraus entstünden neue Flächen und Räume: «Dadurch ist das Bild nicht auf den ersten Blick verständlich; es wirft die Frage nach Wirklichkeit und Schein auf.» Ebenso wie das Bild spiele auch der Text mit Verschiebung.
Myriam Aline Loepfe, geboren im Jahr 1973 in Genf, aufgewachsen in Thun, hatte sich laut Medienmitteilung zuerst zur Primarlehrerin ausbilden lassen: Von 1999 bis 2004 studierte sie Bildende Kunst an der Accademia di Belle Arti in Bologna und an der Universität der Künste in Berlin. Seit gut einem Jahr lebt und arbeitet sie wieder in Thun. Ihre Arbeiten wurden im Jahr 2003 mit dem Thuner Kulturförderpreis ausgezeichnet.
«Making Things» habe der Thuner Künstler Hanswalter Graf aufgrund einer Eingabe bei der Ausstellung «Hofstettenstrasse 02» im Kunstmuseum Thun entwickelt, wird in der Medienmitteilung erinnert. Das am 15. Mai 2003 gestartete Projekt ende mit der Legislatur Ende 2006: «Während dieser Periode zeigen 20 Künstler aus der Region Ausschnitte aus ihrer Tätigkeit; im Rathaus ist die hiefür vorgesehene Plattform an der Wand neben der Eingangstüre zum Stadtrat montiert.»
«Making Things»: Myriam Aline Loepfe mit «Schichten 2006». 29. Juni bis 14. September 2006 im Rathaus Thun, 1. Stock. Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 8.00 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr, Freitag bis 16.00 Uhr. |