Um die Verkehrsproblematik im Dorf, insbesondere in den Bereichen Dorfstrasse, Entlastungsstrasse und auch zum Parkleitsystem, anzugehen, musste ein Verkehrskonzept ausgearbeitet werden. Dieses wurde vom Büro Roduner und Partner BSB, Schliern bei Köniz, in Begleitung einer eingesetzten Arbeitsgruppe aus Vertretern von IG Dorf, IG Zelgstrasse, HGV Adelboden sowie politischen Vertretern ausgearbeitet. Im Konzept wird detailliert vorgestellt, welche Verkehrsregime auf der Entlastungsstrasse und auf der Dorfstrasse sinnvoll sind und wie die Parkierung zu regeln ist.
Gemeindeschreiber-Stellvertreterin Jolanda Lauber, Adelboden
Der Perimeter des Konzeptes erstreckt sich vom Beginn der Dorfstrasse ab Landstrasse bis zum Hotel Bernerhof. Die Dorfstrasse soll die Achse der Begegnungszone werden. Die Umsetzung ist in vier Etappen eingeteilt und es wird mit Kosten von 963 000 Franken (Kostenschätzung +/–20 Prozent Genauigkeit) gerechnet. Das Verkehrskonzept Dorfstrasse «Begegnungszone Tempo 20» ist durch den Kanton positiv vorgeprüft worden. Somit liegt es zeitlich drin, das Geschäft der Frühjahrsgemeindeversammlung vom 28. April 2006 zur Projektgenehmigung und Kreditsprechung vorzulegen. An einer Orientierungsversammlung am Dienstag 18. April 2006 um 20 Uhr im Kirchgemeindehaus Adelboden, wird das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung wird das Baubewilligungsverfahren mit Publikation und öffentlicher Auflage durch den Regierungsstatthalter von Frutigen (Baubewilligungsbehörde) durchgeführt. Sobald die Baubewilligung vorliegt, können die verschiedenen Etappen umgesetzt respektive durch den Gemeinderat freigegeben werden.
Gemeinderechnung 2005
Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 152 049 Franken ab. Gegenüber dem Voranschlag ergibt sich eine Verbesserung von 178 749 Franken. Die verschiedenen Aufgabenbereiche haben im Rahmen des Budgets abgeschlossen. Zu erwähnen sind der Minderaufwand bei den Lohnkosten der Gemeindeverwaltung von 71 000 Franken sowie der Mehrertrag von 68 000 Franken bei den Gebühren der Öffentlichen Sicherheit. Die Nettoinvestitionen sind mit knapp zwei Millionen Franken rund eine halbe Million Franken höher ausgefallen als budgetiert, dies vor allem wegen Mehrausgaben bei der Abwasserreinigungsanlage (ARA). Die Investitionen konnten noch mit eigenen Mitteln finanziert werden. – Die Genehmigung der Gemeinderechnung 2005 obliegt der Gemeindeversammlung vom 28. April 2006.
Zusätzliche Sekundarschulklasse
Der Gemeinderat bewilligt, befristet auf zwei Jahre, die Eröffnung einer zusätzlichen Sekundarschulklasse auf das Schuljahr 2006/2007, infolge der vielen Siebentklässler. Auf Grund der Lektionenerhöhung muss eine neue Lehrkraft angestellt werden.
Private Wasserversorgungen
Für die Licht- und Wasserwerk AG wie auch für die Wasserversorgungsgenossenschaft Boden bearbeitet die Ryser Ingenieure AG die generelle Wasserversorgungsplanung. Gemäss Vorgaben des kantonalen Wasserwirtschaftsamtes müssen in dieser Planung auch die privaten Wasserversorgungen aufgeführt werden. Die privaten Wasserversorgungen sollen im Übersichtsplan eingezeichnet und im Bericht kurz umschrieben sein. – Der Gemeinderat hat den benötigten Kredit von 4000 Franken für Ingenieurleistungen bewilligt.
Gemeindeverwaltung
Am 3. April 2006 tritt Peter Hari, geboren 1961, die Stelle als Gemeindeschreiber an. Er hat als Dienstchef bei der Kantonspolizei Bern als Fachbereichsleiter Verkehr gearbeitet und ist jetzt motiviert, eine neue Herausforderung anzutreten. Ab Ende April kann er den Grundkurs für bernische Gemeindeschreiber beginnen.
Ende März 2006 beendet Daniel Schranz, AHV-Zweigstellenleiter und Verwaltungsangestellter Finanzverwaltung/Steuerbüro, seine langjährige Tätigkeit bei der Gemeindeverwaltung Adelboden. Er trat am 1. November 1972 die Dienste bei der Gemeinde an. Der Gemeinderat hat ihn an seiner letzten Sitzung offiziell verabschiedet und ihm für die langjährige und treue Mitarbeit bestens gedankt.
Karin Ryter hat mit grossem Erfolg den Diplomlehrgang für bernische Bauverwalter und Bauverwalter abgeschlossen. Der Gemeinderat gratuliert dazu bestens.
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