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| Heroin-Dealerring zerschlagen – Abnehmer vor allem im Berner Oberland |
Nach intensiven Ermittlungen ist ein irakischer Drogenhändlerring zerschlagen werden, der von den Niederlanden und/Belgien aus eine grosse Menge Heroin in die Schweiz einführte und im Kanton Bern vertrieb – vor allem im Berner Oberland. |
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| pkb/S. Im vergangenen April konnten laut einer Medienmitteilung im Raum Wangen an der Aare nach einer Drogenübergabe zwei Personen in ihrem Fahrzeug angehalten werden. Im Auto wurden nach Angaben der Abteilung Drogenkriminalität des kantonalen Untersuchungsrichteramtes und der Kantonspolizei ein Kilogramm sowie bei der anschliessenden Hausdurchsuchung dreieinhalb Kilogramm Heroingemisch sichergestellt: «Die beiden angehaltenen Männer waren auf dem Weg in den Raum Interlaken, wo die weitere Drogenübergabe hätte stattfinden sollen.» Gleichentags seien in einer koordinierten Aktion im Raum Thun/Spiez/Interlaken – siehe auch Drogenhändlerring zerschlagen vom Donnerstag 23. Juni 2005 – weitere in den Drogenhandel involvierte Personen angehalten worden.
«Gemäss den grösstenteils abgeschlossenen polizeilichen Ermittlungen wird dem mutmasslichen Drogenlieferanten der Handel mit mindestens 14 Kilogramm Heroingemisch vorgeworfen», verlautet im weiteren. Es sei mehrfach zu Einfuhren von jeweils vier Kilogramm Heroingemisch gekommen: «Der Hauptdrahtzieher, ein irakischer Staatsagehöriger, organisierte den Handel von Holland/Belgien aus; dieser Mann ist flüchtig.» Der teilweise geständige Depotverwalter in der Schweiz, vermutlich ein naher Verwandter des Lieferanten, habe von der Region Wangen aus agiert: «Die Drogen wurden anschliessend von weiteren insbesondere irakischen Staatsangehörigen in kleineren Portionen an diverse Abnehmer vor allem im Berner Oberland weiterverkauft.»
Fünf im Raum Wangen, Thun, Spiez und Interlaken wohnhafte Iraker sind laut Medienbmitteilung zurzeit noch in Haft beziehungsweise im vorzeitigen Strafantritt. Mehrere Personen hätten nach teilweiser mehrmonatiger Untersuchungshaft inzwischen wieder aus dem Gefängnis entlassen werden können: «Weitere in den Drogenhandel respektive den Drogenkauf oder Drogenkonsum involvierte Personen, mehrere Schweizer, ein weiterer Iraker, ein Portugiese und ein Italiener, werden sich vor Gericht zu verantworten haben.» |
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