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Die Verwaltungsrechnung 2005 schliesst bei Ausgaben von 2 348 490 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 99 013 Franken ab. Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Der Stand desselben beträgt nun neu 475 154 Franken. Damit schneidet die Gemeinde gegenüber dem Voranschlag um 225 903 Franken besser ab.
Die Besserstellung gegenüber dem Voranschlag ist unter anderem auf die Mehreinnahmen bei den Steuern von rund 87 000 Franken zurückzuführen. Es handelt sich hier vor allem um Vorjahressteuern. Dank der Ausgabendisziplin in allen Abteilungen, konnte beim Sachaufwand ein Minderaufwand von 41 932 Franken gegenüber dem Voranschlag erzielt werden. Die Spezialfinanzierungen Wasser und Abwasser verzeichneten Einnahmenüberschüsse. Der Kehricht verzeichnet wiederum ein Defizit von 13 328 Franken. – Der Gemeinderat verabschiedet die gute Jahresrechnung zur Genehmigung an die nächste Gemeindeversammlung.
Beitrag an Projekt «Entflechtung Schiene Strasse, Bahnhof West Interlaken»
Der Gemeinderat beschloss, den Verpflichtungskredit von 8600 Franken an das Projekt «Entflechtung Schiene Strasse, Bahnhof West Interlaken» zu sprechen. Der Betrag wird im Finanzplan aufgenommen wie auch im Jahresvoranschlag 2008.
Die BLS ist für die Infrastrukturanlagen des Bahnbetriebes in Interlaken verantwortlich. Die SBB lässt auf dieser Infrastruktur ihre Züge fahren. Seit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 verkehren internationale Züge (Direktzüge aus Berlin, Hamburg, Flughafen Zürich und so weiter) nach Interlaken, die eine Perronlänge von 420 Meter erfordern. Im Bereich Bahnhof Interlaken West bestehen heute die zwei Niveauübergänge «Straubhaar» und «Bahnhofstrasse». Dazwischen «eingeklemmt» liegt der Bahnhof Interlaken West mit einer auf 360 Meter begrenzten Perronlänge. Um die Abfertigung von internationalen und nationalen Fernverkehrszügen künftig weiterhin sicherzustellen, ist eine Perronverlängerung auf 420 Meter dringend erforderlich. Damit die Perronverlängerung sichergestellt wird, ist die Neuorganisation der Bahnquerungen eine zwingende Voraussetzung. Heute wird ein vom Bundesamt für Verkehr (BAV) bis ins Jahr 2007 befristetes Provisorium einer Perronverlängerung betrieben. Falls keine dauerhafte Lösung zur Verlängerung des Perrons geplant und realisiert würde, wäre die Abfertigung der langen Fernverkehrszüge nach Ablauf des Provisoriums nicht mehr möglich. Dies hätte folgende Konsequenzen: Die SBB würden gemäss verbindlichen Aussagen die Fernverkehrsverbindungen nicht mehr nach Interlaken führen, das heisst Fahrgäste mit Ziel Tourismusregion Oberland Ost müssten in Bern auf kürzere Züge umsteigen.
Damit verbunden wäre ein beträchtlicher Schaden für die internationale Tourismusdestination Oberland Ost. Andere Tourismusdestinationen (Wallis, Luzern und so weiter) beneiden heute Interlaken um seinen Fernverkehrsanschluss und würden diese Rolle jederzeit gerne übernehmen. Für alle Gemeinden des Amtsbezirks Interlaken wurde ein Verteilschlüssel vorgenommen.
Lehre in der Verwaltung
Mit Lehrbeginn im Juli 2006 wurde als Lehrling (Kauffrau) für die Gemeindeverwaltung die einheimische Amanda Ruef, Lauenen, angestellt. Auf der Forstverwaltung Oberried wird als Forstwartlehrling ebenfalls auf Juli 2006 Patrick Feller aus Unterseen die Lehre beginnen. Arbeiten vergeben
Im Rahmen des Schulhaussanierungs- und Erweiterungsbaus wurden im Gemeinderat folgende Arbeiten vergeben: Malerarbeiten an Hansen AG Interlaken, Gartenbauarbeiten Turnplatz Süd an Ryffel AG Unterseen, Reparaturen bei Wasserleitungen an Flück Haustechnik AG Brienz und Einrichtungen im Geräteraum an Grossmann Holzbau Oberried.
Bei den Abschlussarbeiten Felsenquelle Ebligen konnten die letzten Arbeiten vergeben werden: Baumeisterarbeiten an Ferdinand Frutiger, Niederried, Sanitärarbeiten an Roland Schild, Brienzwiler, UV-Desinfektionsanlage an Wedeco AG und Eingangstor im Schulhaus Ebligen an Grossmann Holzbau, Oberried
Zusammenarbeitsverträge
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Der Gemeinderat genehmigte den Zusammenarbeitsvertrag für die Führung der Kindertagesstätte Chinderhus Region Brienz mit der Sitzgemeinde Brienz bis ins Jahr 2009 und spricht die Kostengutsprache von 500 Franken für die administrativen Leistungen der Sitzgemeinde Brienz. |
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Der Gemeinderat genehmigt den Vertrag zwischen der Einwohnergemeinde Brienz und Oberried für die interkommunale Steuerung der regionalen Spitex-Organisation und spricht die jährlich anfallende Entschädigung von 500 Franken. |
Als Mitglied in die Spitex-Kommission Oberer Brienzersee wird Gemeinderätin Jolanda Schild delegiert. |