| aid/bns. An dieser ersten Sitzung wurden laut einer Medienmitteilung die Projektorganisation, der aktuelle Projektstand und das weitere Vorgehen vorgestellt sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Begleitgruppe festgelegt. Der Variantenentscheid soll dem Regierungsrat noch vor den Sommerferien zum Beschluss vorgelegt werden können.
Seit Sommer 2004 sei der Lawinenschutztunnel Mitholz aus Sicherheitsgründen gesperrt, wird in der Medienmitteilung erinnert. Der Verkehr werde seither über eine provisorische Umfahrungsstrasse geführt: «Sowohl der Kanton als auch die Region sind an einer möglichst raschen Lösung dieses unbefriedigenden Zustands interessiert.» Bereits im Herbst 2004 habe das kantonale Tiefbauamt eine Machbarkeitsstudie für den allfälligen Bau einer neuen Umfahrungsstrasse ausgearbeitet. Anfangs Dezember hätten die vom Gericht beauftragten Experten der ETH-Lausanne erstmals bestätigt, dass der Tunnel grundsätzlich reparierbar sei. Daraufhin habe der Kanton eine Machbarkeitsstudie zu den Reparaturmöglichkeiten des Tunnels in Auftrag gegeben. Sobald auch diese Studie vorliege, könne der Kanton entscheiden, ob der Tunnel saniert werden soll oder ob eine neue Umfahrungsstrasse gebaut werden muss.
Zur Vorbereitung dieses Entscheids habe die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion eine Begleitgruppe aus Vertretern der Region Kandertal eingesetzt, heisst es im weiteren. Ihr gehörten die Nationalräte und Grossräte des Amtes Frutigen, die Gemeinderatspräsidenten von Frutigen, Kandergrund und Kandersteg sowie die Tourismusorganisationen im Kandertal an. Geleitet werde die Begleitgruppe von Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer, Vorsteherin der bernischen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion.
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