| bns. «Die Zustimmung erfolgte mit 81 Prozent Ja-Stimmen deutlich», liess sich Verwaltungsratspräsident ad interim Achilles Handschin nach der Wandelobligationärsversammlung in der Medienmitteilung zitieren. Vorbehalten bleibe nach wie vor die Zustimmung der Aktionäre an der voraussichtlich Ende April 2006 stattfindenden Generalversammlung.
Die Wandelanleihen von 22,5 Millionen Franken – siehe auch
Mysterypark: Keine bessere Alternative in Sicht vom Freitag 17. März 2006 – hätten vom Mysterypark im Jahr 2008 an die Wandelobligationäre zurückbezahlt werden müssen. Mit dem nun getroffenen Entscheid sei die Bilanz saniert, verlautet im weiteren. Der Park verfüge nun über 60 Prozent Eigenkapital und 40 Prozent Fremdkapital. Trotzdem sei der Park seine Sorge noch nicht los: «Problematisch ist ganz besonders die Liquidität.» Hier würden dringend vier Millionen Franken benötigt. Man werde nun alles daran setzen, dieses Geld aufzutreiben, erklärte Handschin laut Medienmitteilung. Er hoffe, dass der Park bis zur Generalversammlung durchhalte.
«Einen Strich durch die Rechnung machen könnten die Aktionäre, falls sie der nun angestrebten Lösung an der Generalversammlung nicht zustimmen sollten», heisst es in der Mysterypark-Version der Agenturmeldung: «Dann bliebe nur der Gang zum Nachlass.» Mit dem Entscheid vom Donnerstagabend seien die Gläubiger auf die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene und von den Aktionären im Januar bevorzugte Sanierungsvariante eingegangen: «Diese beinhaltet die Abschreibung des alten Aktienkapitals um 99 Prozent und die Umwandlung der Wandelanleihen in Aktienkapital.» Ein namhafter Teil der Wandelobligationen werde vom Solothurner Financier Franz Gyger gehalten. An der Gläubigerversammlung hätten gegen 20 Gläubiger teilgenommen, die rund 90 Prozent des Kapitals repräsentierten. |