Verkehrsverein, Baukommission und Gemeinderat glauben, dass die Schaffung einer Parkkarte zum Saisonabonnement Burgseeli einem echten Bedürfnis entspricht, namentlich für auswärtige Badegäste.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Die Parkkarte wird deshalb in diesem Jahr erstmals zusammen mit dem Saisonabonnement für das Burgseeli verkauft. Die Parkkarte ist übertragbar, allerdings auf den Parkplatz beim Burgseeli beschränkt, und kostet für die rund fünf Monate 80 Franken.
3. Etappe der Parkplatzbewirtschaftung
Ab 1. Mai 2006 werden auch die Parkplätze Talstrasse, beim Steinbruch Tal, Güntschenacher, angrenzend an die Liegenschaft von Ferdinand Schmocker, und die zwei Plätze am Gassenweg mit Parkuhren versehen beziehungsweise bewirtschaftet. Die Verkehrsbeschränkungsmassnahmen wurden in diesen Tagen publiziert und sollen per 1. Mai 2006 wirksam werden.
Gemeinde als Alleinerbe
Hanna Zumbrunn-Nufer, wohnhaft gewesen Alte Strasse in Ringgenberg, hat die Einwohnergemeinde Ringgenberg für ihre namhafte Hinterlassenschaft als Alleinerbin eingesetzt, allerdings mit der Auflage, dass mit einem Teil der Erbschaft die Zugangsverhältnisse zur Gemeindeverwaltung verbessert werden müssen. Es wird nun Sache von Baukommission und Gemeinderat sein, die baulichen Möglichkeiten abzuklären und eine angemessene Lösung zu finden.
Geschwindigkeitskontrollen
Im letzten Jahr wurden durch die Kantonspolizei in der Gemeinde Ringgenberg-Goldswil bei neun Kontrollen an die 3500 Fahrzeuge überprüft. Wegen übersetzter Geschwindigkeit wurden 89 Ordnungsbussen ausgestellt und acht Fahrzeuglenker dem Richter verzeigt. Somit hielten rund 2,7 Prozent aller Motorfahrzeugführer die signalisierte Höchstgeschwindigkeit nicht ein.
Neuer Pächter für die Alp Tschingelfeld mit der Vorsass Obmarschwendi
Nachdem aus Kreisen der einheimischen Landwirte keine Interessenten für die weitere Pacht der Alp Tschingelfeld mit der Vorsass Obmarschwendi (Raum Axalp) gefunden werden konnten, wird die Alp neu an den Brienzer Alexander Amacher verpachtet. Kühe und Rinder aus den Dörfern Ringgenberg-Goldswil haben jedoch Vorrang.
Arbeitsbeginn für die Werkleitungskataster noch etwas hinausgeschoben
Sobald sich wärmeres Wetter einstellt und namentlich die Böden bzw. die Schachtabdeckungen nicht mehr gefroren sein werden, wird mit den sogenannten Feldarbeiten für die Werkleitungskataster Wasser, Abwasser und Strom begonnen. Ein Team der beauftragten Ingenieurgemeinschaft unter der Federführung des Büros Porta und Partner wird bei den Aufnahmearbeiten auch die privaten Grundstücke betreten müssen. Die Grundeigentümer werden über den Beginn der Aufnahmearbeiten noch über den Amtsanzeiger informiert. |