| pd/bns. «Was gestern Dienstag – siehe auch
Hasliberg: Drei Variantenskifahrer von Schneebrett verschüttet – ein Todesopfer vom Dienstag 14. März 2006 – von den äusseren Bedingungen, Schnee und Sonne, zum schönsten Wintersporttag
hätte werden sollen, ist zum traurigsten Wintersporttag in der Geschichte unserer Schule geworden». heisst es in der heute Mittwoch verbreiteten Medienmitteilung der Schulleitung: «Der Familie entbieten wir an dieser Stelle unser herzlichstes Beileid.»
Die zur Hilfe aufgebotenen Schüler und Mitarbeiter der Ecole d'Humanité hätten die Rettungsaktion beispielhaft unterstützt, schreibt die Schulleitung im weiteren: «Rasch bekamen wir Hilfe von drei Notfallseelsorgern, die uns in der einberufenen Schulgemeinde und den anschliessenden Gesprächen in den Familiengruppen unterstützten; wir können, nebst schulinternen Fachleuten, weiter auf sie zählen.» Eine umfassende Betreuung betrachte die Schulleitung somit als gewährleistet: «Wir glauben, dass es uns, dank der tragkräftigen Schulgemeinschaft und der professionellen Hilfe von aussen, gelingen wird, den Jugendlichen in dieser schweren Situation, bei der Trauerarbeit und Verarbeitung des tragischen Ereignisses die bestmögliche Hilfe zu geben. Den Schulalltag werden wir weiterführen, ihn aber so gestalten, dass auf die emotionalen Bedürfnisse aller Betroffenen Rücksicht genommen wird. Ebenso soll der Wintersportbetrieb weitergehen; selbstverständlich nach den Richtlinien unseres strengen Sicherheitskonzepts. Zusätzlich werden vorläufig alle Schneesportlehrer keine Kurse abseits der gesicherten Pisten durchführen. Dieser Vorfall ist für uns sehr schmerzlich. Wir geben unser Bestes, ihn einfühlsam in unserer Gemeinschaft
zu bearbeiten.» |