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| Thunersee: Übergangsmassnahmen für besseren Hochwasserschutz |
Bis zur Inbetriebnahme eines Entlastungsstollens in Thun soll der Schutz vor Hochwasser mit befristeten Massnahmen verbessert werden. Zur Erarbeitung des Betriebsreglements für den Entlastungsstollen hat die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) eine Behördendelegation und eine Begleitgruppe eingesetzt. |
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| aid/bns. Als Hauptproblem für den Hochwasserschutz am Thunersee wird in einer Medienmitteilung die geringe Abflusskapazität des Sees angeführt: «Dieses Problem wird mit der Inbetriebnahme des Entlastungsstollens in Thun entschärft.» Doch der Regierungsrat wolle nicht so lange warten und das Möglichste für einen besseren Hochwasserschutz tun. Deshalb habe er das geltende Regulierreglement für den Thunersee geändert. Im Sommer soll der Seespiegel etwas tiefer gehalten werden als heute: «Auf den bisher vorgesehenen Anstieg im Herbst wird verzichtet.» Für den Sommer werde eine Normalkote von rund 557,7 Meter über Meer (Normalnull) angestrebt. Dieser Wert liege rund zehn Zentimeter unter dem bisherigen Durchschnitt. Weiter sollen die Schleusen schneller vollständig geöffnet werden: «Wenn die Summe der Zuflüsse von Kander und Simme grösser ist als 200 Kubikmeter pro Sekunde oder wenn der See einen Pegelstand von 557,85 Meter über Meer erreicht, gehen die Schleusen gänzlich auf.» |
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