pkb/S. Der Kantonspolizei wurden laut einer Medienmitteilung zwischen Samstagabend 20 Uhr und Sonntagmorgen insgesamt gegen 50 Verkehrsunfälle gemeldet, davon zirka 20 auf Autobahnen: «Ausser beim Selbstunfall einer Velofahrerin in Steffisburg blieb es beim Sachschaden.»
Im Verlauf des Samstagabends 4. März 2006 griffen nach Angaben der Kantonspolizei die starken Schneefälle, die zuvor vor allem den Oberaargau betroffen hatten, auf das ganze Gebiet des Kantons Bern über. Zahlreiche Feuerwehren standen laut einer Medienmitteilung rund um die Uhr im Einsatz, um umgestürzte Bäume von den Strassen zu entfernen. Am stärksten von den Folgen der Nassschneefälle betroffen sei das Gebiet des Oberaargaus: «Rund um Langenthal und Herzogenbuchsee wurden mehrere Strassenverbindungen wegen der Gefahr von umstürzenden Bäumen gesperrt; aus dem gleichen Grund wird zudem dringend empfohlen, von Spaziergängen in den Wäldern abzusehen.»
In verschiedenen Gemeinden des Oberaargaus sind laut Kantonspolizei Personen, welche auf der Autobahn A1 «gestrandet» sind, von den Gemeinden oder Privatpersonen für die Nacht untergebracht worden. Angesichts der weiterhin prekären Strassenverhältnisse werde diesen Leuten empfohlen, ihre Weiterreise aufzuschieben.
In Herzogenbuchsee haben laut der Medienmitteilung die Gemeindehörden das Hallenbad und die Sporthalle aus Sicherheitsgründen vorsorglich bis auf weiteres geschlossen. In Herzogenbuchsee sei zudem der Schlachtviehmarkt vom Montag abgesagt worden: «In Langenthal haben die Stadtbehörden und die Fasnachtsgesellschaft beschlossen, den Fasnachtsumzug vom Sonntagnachmittag abzusagen.» Geprüft werde, ob der Umzug in reduzierter Form am Montag nach dem Kinderumzug stattfinden könnte. Ebenso seien die Fasnachtsumzüge in Wiedlisbach und Wangen an der Aare vom Sonntagnachmittag abgesagt worden.
|