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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion.
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Ferienwohnung
in Ringgenberg
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
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| Die Äsche – ein bedrängter Fahnenträger |
Der Lebensraum der Äsche ist bedroht: Natürliche Bäche und Flüsse in der Schweiz sind sehr rar. Viele wurden durch Flussbegradigungen und Wasserentnahmen durch Wasserkraftwerke zerstört. Deswegen finden Äschen in Schweizer Fliessgewässern oft keine geeigneten Laichplätze mehr.
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Auffällig ist die hohe und lange Rückenflosse der Äsche. (Bild Michel Roggo/Pro Natura/zvg)
pd/bns. Die Folge: Der beliebte Speisefisch ist aus manchem Bach verschwunden. Mit gezielten Projekten möchte die Naturschutzorganisation «Pro Natura» in Fliessgewässern wieder mehr Platz schaffen für Äschen – und viele andere gefährdete Tiere. Die Äsche gilt als eine der schönsten Fischarten der Schweiz. Sehr auffällig ist ihre hohe und lange Rückenflosse, wegen der sie auch Fahnenträger heisst. Leider zog sie aber diese Fahne in vielen Schweizer Fliessgewässern ein und verschwand, zusammen mit anderen weniger beachteten Fischarten. «Bereits kleine Eingriffe in die Äschenregion, den mittleren Abschnitt von Fliessgewässern, können die Lebensgrundlage der Fische zerstören», sagt Andy Schaeren, Artenschutzexperte bei «Pro Natura».
Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz www.pronatura.ch
Wasserkraftnutzung beispielsweise habe besonders negative Auswirkungen auf das Vorkommen der Äsche. «Stauwerke von Wasserkraftwerken bremsen die Strömung der Flüsse. Dadurch wird das Kiesbett der Äschenregion von Schlamm und Sand überlagert und die Sauerstoffversorgung der eingegrabenen Eier unterbunden.» Die Äsche ist besonders an die nach ihr benannte Äschenregion eines Flusses angepasst. Dieser Flussabschnitt zeichnet sich unter anderem durch eine starke Strömung, einen steinig-kiesigen Untergrund und einen steten Wechsel zwischen ruhigen und turbulenten Gewässerabschnitten aus. Die Äsche benötigt je nach Lebensphase verschiedene Lebensräume: Ihre Laichgruben legt sie in Kiesbetten an, die sich bei starker Strömung bilden. Frisch geschlüpfte Fische hingegen leben an seichten Stellen mit geringer Fliessgeschwindigkeit, wo sie leicht gegen die Strömung ankommen.
Pro-Natura-Kampagne «Befreit unsere Flüsse!»
Gerade in der Äschenregion wurden im letzten Jahrhundert viele Lebensräume zerstört. Die Region eignet sich sehr gut für den Bau von Wasserkraftwerken, da die Flüsse in dieser Lage am Übergang der hügeligen Voralpen zum flachen Mittelland bei grossem Gefälle viel Wasser führen. Viele Flüsse wurden zudem begradigt oder in künstliche Kanäle verlegt, um fruchtbare Böden der Landwirtschaft zuzuführen. Im Rahmen ihrer Kampagne «Befreit unsere Flüsse!» führt «Pro Natura» eine Vielzahl von Projekten durch, die eine natürlichere Gestaltung von Flussläufen zum Ziel haben. Nicht nur die Äsche, 50 Prozent aller einheimischen Tier- und Pflanzenarten sind auf naturnahe Gewässer angewiesen. Und ihnen sollen die Projekte auch zugute kommen. Zeigt sich die Äsche wieder vermehrt in ihren Flussabschnitten, wäre das ein sehr gutes Zeichen: Sie ist ein sehr zuverlässiger Zeiger für naturnahe Lebensräume.
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