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pkb/S. Zwei Alpinisten waren laut einer Medienmitteilung am Samstag 8. April 2006 mit den Skis vom Tschingel via Griesalp in Richtung Morgenhorn aufgestiegen. Auf dem Morgenhorngletscher – auf zirka 3400 Meter über Meer – liessen sie nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei die Skis zurück, um angeseilt zum Gipfel zu gelangen: «Um zirka 11 Uhr brach einer der Männer durch eine Schneebrücke ein, worauf die beiden zirka 15 Meter in eine Gletscherspalte stürzten.» Einer der Männer sei von den nachstürzenden Schneemassen begraben worden: «Der andere blieb auf einer tiefer liegenden Schneebrücke liegen und konnte am Nachmittag über Mobiltelefon die Rettungskräfte alarmieren.»
Während drei in die Gletscherspalte abgeseilte Bergführer nach Angaben der Untersuchungsbehörden daran waren, den verschütteten Alpinisten auszugraben, löste sich oberhalb der Rettungsmannschaft eine Eislawine: «Die Retter entkamen nur knapp den herabstürzenden Eisbrocken. Teile des Materials seien jedoch mitgerissen worden: Angesichts der grossen Eigengefährdung und der Tatsache, dass der Verschüttete bereits sieben Stunden unter einer bis zu zwei Meter dicken Schneeschicht lag, wurde die Rettungsaktion abgebrochen; beim Opfer handelt es sich um einen 30jährigen, in der Region Bern wohnhaft gewesenen Schweizer.»
Insgesamt sieben Bergführer, ein Helikopter der Rettungsflugwacht und ein weiterer der Berner Oberländer Helikopter AG (Bohag) hatten laut Medienmitteilung sofort eine grossangelegte Rettungsaktion eingeleitet: «Dabei gelang es, den verletzten Alpinisten zu bergen: er wurde ins Spital geflogen und befindet sich nach Auskunft der Ärzte nicht in Lebensgefahr.»
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