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Vom 1. April bis 5. November 2006 ist der Mysterypark täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet

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April 2006
 
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Donnerstag 20. April 2006


Max und Erika Schneider
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Camping Les Magnanarelles
Le Rey
F-30570 Pont d'Hérault
Informationen / Bestellungen
Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
Netz gegen Kinderporno

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BLS Lötschbergbahn AG: Zum 100. Geburtstag ein gutes Ergebnis

Die BLS Lötschbergbahn AG blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2005 zurück. Im Personenverkehr wie im Güterverkehr stieg die Nachfrage deutlich an und der Betriebsertrag nahm um 9,6 Prozent auf 602,1 Millionen Franken zu. Der Konzerngewinn wird mit 14,0 Millionen Franken gegenüber 2,9 Millionen Franken im Vorjahr ausgewiesen.

Der Betriebsaufwand wuchs nach BLS-Angaben um 6,4 Prozent auf 562,3 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich mit 19,2 Millionen Franken fast verdoppelt.

Die mit der Basisvereinbarung SBB/BLS vom Mai 2001 eingeleitete Neuausrichtung der BLS sei abgeschlossen, verlautete im weiteren: «Die Verantwortlichkeiten sind klar geregelt, die Eigenständigkeit der BLS ist gestärkt.» Die BLS werde heuer 100jährig: «Ihre Geschichte war einerseits geprägt von der grossen Herausforderung, eine Alpentransitbahn zu bauen und zu betreiben, und anderseits musste das Unternehmen ständig Antworten auf die Frage bereithalten, warum es die BLS brauche; doch das dauernde Ringen um bessere, innovativere und günstigere Lösungen hat sie schliesslich stark gemacht.» Mit der Basisvereinbarung SBB/BLS vom 15. Mai 2001 seien die Kernaufgaben der BLS neu definiert worden. Die Umsetzung sei schrittweise erfolgt ...
...  im Jahr 2001 mit der Neuausrichtung des Güterverkehrs
...  Ende 2002 mit einem namhaften Wechsel von Lokomotiv- und Zugbegleitpersonal zwischen SBB und BLS
...  auf Anfang 2003 mit der Übernahme der Werkstätte Aebimatt in Bern mit mehr als 100 Mitarbeitern
...  im Dezember 2004 mit der Übernahme des Betriebs des Bahnhofs Thun und der Personenverkehrsleistungen der SBB in der S-Bahn Bern sowie der Übergabe des BLS-Fernverkehrs an die SBB
...  und schliesslich auf Anfang 2006 mit neuen Zuständigkeiten für die Distribution im S-Bahn-Perimeter.
In den vergangenen fünf Jahren ist die BLS nach ihren Angaben stark gewachsen:
–  Die Zahl der Fahrgäste von Bahn und Bus hat im Zeitraum 2000 bis 2005 von
17,9 auf 29,2 Millionen oder um 63 Prozent zugenommen.
–  Die Güterverkehrsleistungen von BLS Cargo sind von 372 auf 2823 Millionen Nettotonnenkilometer oder um 660 Prozent gestiegen.
–  Der Transitgüterverkehr über die Lötschbergstrecke (aus der Sicht der Infrastruktur) ist von 8,5 auf 19,6 Millionen Bruttotonnen oder um 130 Prozent gewachsen.
–  Die Zahl der Stellen von BLS und BLS Cargo ist von 1550 auf 1895 oder um 22 Prozent gestiegen, jene der Lokomotivführer von 240 auf 440 oder um 83 Prozent.

Auch im Jahr 2005 ein gutes Ergebnis im operativen Geschäft
Die Erfolgsrechnung 2005 zeige, dass die BLS auf die Neuausrichtung auch finanziell gut vorbereitet war, verlautete im einzelnen: Dem Betriebsertrag von 602,1 Millionen Franken (+9,6 Prozent) stehe ein Betriebsaufwand von 562,3 Millionen Franken (+6,4 Prozent) gegenüber. Das Betriebsergebnis ohne die ausserordentlichen Verbindlichkeiten für die Altersvorsorge betrage damit 39,8 Millionen Franken (+92,8 Prozent). Der Cashflow sei um 26,7 Prozent auf 75,8 Millionen Franken gestiegen. Wegen des ausserordentlichen Aufwandes für die Personalvorsorge im Betrag von 21,2 Millionen Franken (Vorjahr: 12,7 Millionen Franken) reduziere sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 19,2 Millionen Franken, was aber im Vergleich zum Jahr 2004 nahezu eine Verdoppelung bedeute. Der Konzerngewinn 2005 wird mit 14,0 Millionen Franken (Vorjahr: 2,9 Millionen Franken) angegeben.

Neuausrichtung im Personenverkehr
Zum Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 sei die ertragsstarke Sparte des Fernverkehrs (2004: 6,7 Millionen Passagiere, 55,4 Millionen Franken Verkehrsertrag) an die SBB übertragen, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Dafür habe die BLS ihre Leistungen im Regionalverkehr, der durch die öffentliche Hand bestellt werde stark ausgebaut. In der S-Bahn Bern habe die BLS im Jahr 2005 17,9 Millionen Fahrgäste gezählt, in den Regionalzügen Bern – Neuchâtel und Bern – Langnau – Luzern sowie im Regionalverkehr im Berner Oberland, im Seeland und auf der Lötschberg-Südrampe insgesamt 11,1 Millionen. Die Zunahme der Nachfrage im Regionalverkehr auf der Schiene betrage dank den neuen Leistungen 131 Prozent, der entsprechende Verkehrsertrag sei um 150 Prozent auf 80,7 Millionen Franken gestiegen.

Autoverlad stabil
Die Nachfrage im Autoverlad blieb nach Angaben der BLS Lötschbergbahn AG mit 1,36 Millionen Fahrzeugen stabil: «Als Folge der mit dem Preisüberwacher vereinbarten Preisreduktion ging der Verkehrsertrag um 6,6 Prozent auf 26,55 Millionen Franken zurück.»

BLS-Schiffsbetriebe Thuner- und Brienzersee
Um 8,1 Prozent auf 989 000 Fahrgäste haben laut BLS die Frequenzen der Schiffahrt Thuner- und Brienzersee abgenommen. Dies sei in erster Linie – siehe auch Thuner- und Brienzersee: Hoffen auf eine bessere Schiffahrtsaison vom Donnerstag 23. März 2006 – die Folge des Betriebsunterbruchs von Ende August wegen des Hochwassers gewesen. Der Verkehrsertrag habe sich um 4,6 Prozent auf 9,6 Millionen Franken vermindert: «Der Verkehrsertrag des gesamten Geschäftsbereichs Personenverkehr verminderte sich um 6,2 Prozent auf 119,1 Millionen Franken.»

Im Güterverkehr wächst insbesondere der unbegleitete Kombiverkehr
Die BLS Cargo AG erhöhte laut der Medienmitteilung ihre Verkehrsleistungen um weitere 32 Prozent auf 2823 Millionen Nettotonnenkilometer: «Besonderer Wachstumsträger war der unbegleiteten kombinierte Verkehr, das heisst der Transport von Containern, Wechselbehältern und Sattelaufliegern.» Im Transit über die Lötschberg – Simplon-Achse habe BLS Cargo 1755 Millionen Nettotonnenkilometer (+15 Prozent), im Transit via Gotthard 934 Millionen Nettotonnenkilometer (+115 Prozent) erbracht. Der Rückgang im nationalen Verkehr stehe im Zusammenhang mit dem Ende der Aushubtransporte für die Neat: «Der Verkehrsertrag stieg um 8,7 Prozent auf 158,5 Millionen Franken.»

Verbindlichkeiten aus der Vorsorgeeinrichtung
Wegen der Übernahme neuer Leistungen stieg der Personalbestand der BLS 2005 um 6,5 Prozent auf 1895 Vollzeitstellen (Stand 1. Januar 2006) an, heisst es im weiteren: Der Personalaufwand erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 202,6 Millionen Franken. Die Pensionskasse ASCOOP habe zum 1. Januar 2006 den Wechsel von der Gemeinschaftsstiftung zur Sammelstiftung sowie vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat vollzog. Neu führten die BLS und die BLS Cargo je ihr eigenes Vorsorgewerk. Die BLS habe beschlossen, den Sanierungszeitraum von 15 auf 10 Jahre zu verkürzen. Dies sei ein Grund, weshalb sie nach 2004 ein zweites Mal einen ausserordentlichen Aufwand für ihr Vorsorgewerk im Umfang von 21,2 Millionen Franken ausweise.

«Bereit für die kommenden grossen Herausforderungen»
Die BLS habe sich intensiv auf die grossen Herausforderungen der kommenden Monate vorbereitet, den Zusammenschluss mit dem Regionalverkehr Mittelland (RM) und die Inbetriebnahme der Lötschberg-Basisstrecke, geht aus der Medienmitteilung im weiteren hervor. Die Betriebsvorbereitungen für die Neat am Lötschberg liefen auf Hochtouren. Die BLS Lötschbergbahn AG übernehme im Rahmen ihrer Konzession gemäss Beschluss des Bundesrates die Betriebsführung und habe deshalb die Organisation für Betrieb, Erhaltung und Intervention des Basistunnels aufgebaut: «Als kritisch sind Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des Zugsicherungssystems «European Train Control System» (ETCS) zu beurteilen, doch überwiegt heute die Zuversicht, dass der Lötschbergbasistunnel auch mit ETCS zeitgerecht fertiggestellt wird.» Mit der offiziellen Eröffnung werde am 15. Juni 2007 die Verantwortung für die Basisstrecke von der BLS Alptransit AG an die BLS übergehen. Der volle kommerzielle Betrieb sei für den Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2007 geplant.


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