In diesem Jahr finden die traditionellen «Interlaken Classics» zum letztenmal im August statt. Zu viele andere interessante und hochkarätige Anlässe finden während der Sommermonate statt. Mit der Neuausrichtung von «Interlaken Classics» soll das klassische Festival künftig vor Ostern stattfinden und so den Auftakt zur Festival-Saison bilden. Zudem streben die Verantwortlichen eine engere Zusammenarbeit mit dem Menuhin-Festival Gstaad an.
Nando von Allmen, Geschäftsführer von «Interlaken Classics»
Die seit 1999 bestehende Idee, sich von den übrigen Festivals durch Konzentration auf Nachwuchsformationen und -Interpreten in besonderer Art zu profilieren, wird nun konsequent umgesetzt. «Meet today the classic stars of tomorrow» ist die Maxime. Renommierte Jugendorchester bilden die Hauptakteure des sinfonischen Geschehens. Die instrumentalen Wunderkinder, die durch ihr Spiel und den Gewinn internationaler Wettbewerbe bereits das Tor zu einer Weltkarriere durchschritten haben, werden von Topdirigenten begleitet. Am traditionellen Nachwuchsfestival sind drei Jugendorchester von Weltruf zu geniessen, aber auch grosse Namen wie Christoph Eschenbach und Maxim Vengerov in der Doppelrolle als Dirigenten und Solisten. Hochspannung verspricht ausserdem die junge Geigenvirtuosin Janine Jansen unter der Leitung ihres Förderers Vladimir Ashkenazy. «Wir legen sehr grossen Wert darauf, nur die Weltklasse von Orchestern und Solisten im Nachwuchsbereich zu verpflichten», erklärt dazu Peter Honegger, Präsident von «Interlaken Classics».
Zu Ehren Mozarts
Mit dem Engagement des neuen künstlerischen Leiters, dem 36jährigen Basler Christoph N.F. Müller, der ebenfalls für das Menuhin-Festival in Gstaad verantwortlich zeichnet, setzte dieser mit der Gestaltung des Programms seine bedeutenden Zeichen. Der Cellist, Geschäftsführer des Kammerorchesters Basel und Mitgeschäftsführer der Agentur «Swiss Classics» (Konzertreihe «Lucerne chamber circle» im KKL-Luzern), wird dafür sorgen, dass sich die «Interlaken Classics» zum wiederkehrenden Gipfeltreffen junger, international bekannter Musiker entwickeln wird. Die beiden Geburtstagskinder Mozart (1756) und Schostakowitsch (1906) werden dieses Jahr gebührend gefeiert. Interlaken Classics widmet Mozart, dem ursprünglichen Namensgeber seiner Festwochen, den Galaabend mit ausschliesslich Mozartwerken und bietet an den beiden Sinfoniekonzerten ein Klavier- beziehungsweise Violinkonzert der Superlative. Auch Schostakowitsch findet sein Andenken mit der 5. Sinfonie aus dem Jahr 1939. Im vielversprechenden Programm 2006 figurieren auch zwei Meisterkurse mit Sir James Galway (Flöte) und Elza Kolodin (Klavier).
Prunkvolle Konzertsäle
Die prunkvollen, nostalgischen Säle des Casino-Kursaals aus dem 19. Jahrhundert sind wie geschaffen für hochstehende Anlässe, wie sie die Interlaken Classics anbieten. Die beiden Sinfoniekonzerte, das Galakonzert, die Matinee und die Abschlusssoirée finden alle im Casino Kursaal Interlaken statt, was den Interlaken Classics einen dem Anlass zustehenden Rahmen und die ganz besondere Note verleihen wird.
Informationen. Programm, Prospektbestellungen und Vorverkauf «Interlaken Classics»:interlaken-classics.ch / beo-tickets.ch
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