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Nach Auffassung des Ringgenberger Gemeinderates sind die Musikschulen – konkret steht hier natürlich die zwar nicht überdurchschnittlich teure Musikschule Oberland Ost «am Pranger» – einfach zu teuer.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
So weist die Musikschule Oberland Ost für 2005 Betriebskosten von 3600 Franken pro Verrechnungseinheit aus, was (klarer verständlich) bedeutet, dass im Schnitt die Lektion (40 Minuten) für einen Schüler brutto 200 Franken kostet. Die Gemeindedelegierte erhielt den klaren Auftrag, im Verbund mit anderen Gemeinden ganz entschieden nach Sparmöglichkeiten zu suchen und zu versuchen, diese auch durchzusetzen. In diesem Sinne versagt die Gemeinde Ringgenberg dem Voranschlag 2007 die Zustimmung.
Grünzeug- und Kehrichtdeponien im Wald
In der Gemeinde wurden verschiedene illegale Grünzeug- und gar Kehrichtdeponien im Wald festgestellt. Es soll versucht werden, die Fehlbaren zu eruieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Bei verschiedenen Ablagerungen von Grünzeug, beispielsweise bei der Felsenegg und im Büeliwäldli, sollen die Anwohner generell angeschrieben und aufgefordert werden, das Deponieren von Grünzeug im Wald fortan zu unterlassen. Fehlbare haben ansonsten mit einer Strafanzeige zu rechnen.
Für rund 400 000 Franken Arbeiten vergeben
Der Gemeinderat konnte in seiner letzten Sitzung zur Hauptsache für die Sanierung der Gebäudehülle beim Schulhaus-Altbau Arbeiten in der Höhe von rund 400 000 Franken vergeben. Für die Sanierung der Furt durch den Blattigraben und die Wiederinstandstellung der Verschleissschicht, zweite Etappe, wurden die Submittentenlisten genehmigt.
Aufträge gingen an Nufer Anderegg Bau AG (Maurerarbeiten), Hans Abegglen AG (Gerüst), Rüegsegger AG (Fenster Holz/Metall), Hanspeter Oberli AG (Spenglerarbeiten), Wenger AG (verputzte Aussendämmung), Abegglen + Tschiemer AG (Malerarbeiten), Baumann Hüppe AG (Lamellenstoren). Mit den Arbeiten wird in den Sommerferien begonnen. – Ingenieurarbeiten konnten an Mätzener & Wyss Bauingenieure AG (Sanierung der Wasserleitung Parkhotel – Stapfackerweg) sowie an das Ingenieurbüro Michel + Gerber GmbH (Vorprojekt für eine Wasserverbindungsleitung vom Gstyg zum Schöpfli) vergeben werden. – Anpassungsarbeiten für den neuen Fussgängerstreifen beim Hotel Milan gingen an die Nufer Anderegg AG. Auch hier soll demnächst mit den Arbeiten begonnen werden.
Bauwesen
Der Gemeinderat hatte zu zwei ordentlichen Baugesuchen Stellung zu nehmen. Beide können nur mit Auflagen befürwortet bzw. bewilligt werden. Gegen eine Voranfrage für eine Hauserweiterung im Gebiet Säge hatte der Gemeinderat indessen nichts einzuwenden.
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