Auf den ersten Blick lassen die Niederlagen der vier Schach-Mannschaften von Simme, Saanenland und Spiez die 2. Runde als rabenschwarzer Misserfolg anmuten.
Kilian Gobeli Schachklub Simme Unter Beachtung der Stärkeklassen wird jedoch klar, dass die Resultate ziemlich genau den Erwartungen entsprechen.
Aufstiegschancen für Simme 1 trotz Niederlage intakt
Der Match von Simme 1 gegen den ebenbürtigen Aufstiegsrivalen Köniz-Bubenberg verlief in relativ dramatischen Partien lange Zeit ausgeglichen, war geprägt von zwei hart erkämpften Siegen durch Simon Künzli und Toni Rindlisbacher, welcher damit eindrücklich seinen Einstand bei Simme 1 gab, und einem von Andreas Keller für Simme erspielten Remis. Dem standen aber drei etwas unglückliche Verlustpunkte von Ruedi Thomann, Peter Trachsel und Ruedi Hauswirth gegenüber. Daraus resultierte am Schluss die 2,5- zu 3,5-Niederlage.
Spiez weiterhin unter dem Strich
Spiez 1 hatte gegen ein hochüberlegenes Bern 2 anzutreten. Die kämpferischen Spiezer wurden für ihre Einsätze noch schlechter belohnt, als Simme 1, konnten doch nur gerade Martin Aegerter und Gustav Christen je einen halben Punkt aus den schwierigen, aber hochinteressanten, beiderseits mit Chancen und Risiken gespickten Partien herausholen. Hansruedi Schmid, Beat Stucki, Brigit Burkhalter und Stephan Bachofner mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und ihnen die Punkte überlassen. Mit dem am Schluss daraus resultierenden 1:5 bewegt sich Spiez 1 weiterhin unter dem Strich, womit der drohende Abstieg noch nicht abgewendet ist.
Auch Simme 2 und 3 mit wenig Chancen
Die zweite Mannschaft von Simme kämpfte mit Bravour gegen die fast durchwegs stärkeren Burgdorfer. Nach einer rasch verlorenen Partie am ersten Brett wehrten sich die restlichen Spieler lange gegen die Niederlage. Der einzige Sieg von Martin Germann sowie das Remis von Heinrich Kirchheim reichten aber nicht aus, um zu punkten, denn die übrigen Partien von Christian Kämpf, Klaus Aegerter, Marco Darioli und Silvan Allenbach gingen alle verloren. Simme 2 konnte somit nur 1,5 Punkte mit nach Hause nehmen. Die Spieler von Simme 3 bekamen die mit rund 200 Elo-Punkten deutlich höhere Stärke von Bern 5 bald zu spüren. Trotz vorbildlichem Einsatz aller setzte es auch hier eine Niederlage ab, einzig Mario Zoppas vermochte einen halben Punkt zu retten. Neben ihm spielten für Simme 3: Ad Derksen, Walter Bürgin, Sebastian Schulthess, Tabea Kallen und Julian Hauswirth.
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