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| Jungfrauregion: Tourismusvereine und Bahnen wollen enger zusammenarbeiten |
Die Tourismusorganisationen von Interlaken und Grindelwald, die Wengen Mürren Lauterbrunnental Tourismus AG, die Jungfraubahnen, die Gondelbahn Grindelwald – Männlichen AG und die Schilthornbahn AG haben ein Projekt aufgelegt, um ihre Zusammenarbeit erheblich zu vertiefen.
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| pd/bns. Schon heute arbeiteten diese Unternehmen in der «Marketingkooperation Jungfrau» zusammen, um gemeinsam am Weltmarkt um Touristen zu werben. Laut dem als Sprecher der Projektbeteiligten bestimmten Präsidenten der Tourismusorganisation Interlaken (TOI), Werner Affentranger, hätten sie dem Frankfurter Unternehmensberater Jan von Trott den Auftrag erteilt, «einen Prozess zu moderieren und Konzepte zu entwickeln, um eine nachhaltig intensivere Kooperation innerhalb der Jungfrauregion zu erreichen». Von Trott habe in der Vergangenheit in mehreren Projekten zur Destinationsbildung im Berner Oberland beigetragen und gelte als Verfechter «grosser wettbewerbsfähiger Einheiten». Der Berater zähle die Jungfrauregion zu den Regionen mit dem höchsten touristischen Potential in Europa. Stärker als alle anderen Regionen des Alpenraumes sei sie auf allen wichtigen globalen Märkten, vor allem auf den Wachstumsmärkten, stark verankert. Das touristische Angebot in der Region sei von einmaliger Vielfalt.
Affentranger berichtet laut Medienmitteilung, die Beteiligten seien entschlossen, «sich den Herausforderungen der Weltmärkte zu stellen und den Tourismus in der Region als Existenzbasis weiter Teile der Bevölkerung langfristig zu sichern». Nachdem in den letzten Jahren gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht worden seien, sollten nunmehr weitere Schritte zur Intensivierung der Zusammenarbeit gemacht werden. Dabei stünden zwei Ziele im Mittelpunkt:
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Einerseits soll die Zusammenarbeit so effektiv, intensiv und weitgehend als möglich sein, um Ressourcen und die Macht der Marken am Markt zu bündeln, durch höhere Effizienz mehr Mittel für das Marketing bereitstellen zu können, die Produkte der Region dem Gast zu erschliessen und die Zukunft des Tourismus zu sichern. |
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Andererseits sollen die Eigenheiten und spezifischen Profile der Marken und Orte erhalten bleiben und Rücksicht auf historisch gewachsene örtliche Gegebenheiten genommen werden. |
Unter diesen beiden – gelegentlich im Konflikt stehenden – Voraussetzungen seien die Beteiligten fest entschlossen, ihre Zusammenarbeit so eng als möglich zu vertiefen. Dabei seien auch neue Organisationsformen nicht ausgeschlossen. Das umfangreiche Projekt gliedert sich laut Medienmitteilung in drei Phasen und ist bis 2008 angelegt. Noch im Jahr 2006 soll in einer «Vorerkundungsphase» ermittelt werden, wie weit eine langfristige Kooperation reichen könnte. Im Jahr 2007 sollen dann erste gemeinsame Projekte umgesetzt und 2008 die Zusammenarbeit weiter vertieft werden. In der bis zum Spätherbst angelegten «Vorerkundungsphase» werde der Berater in Einzelgesprächen und Workshops mit Vorständen, Mitarbeitern, Bahnen und Hotels in der Region nach einem von einer breiten Mehrheit getragenen Modell für die künftige Zusammenarbeit suchen. Dabei sei auch eine Umfrage bei den Hotels und eine Gästeumfrage ins Auge gefasst: «Nach Abschluss dieser Phase wird die Öffentlichkeit erneut orientiert werden.» |
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