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| Därligen: Verkehr zentrales Thema an der Gemeindeversammlung |
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Därligen in neuem Licht: Die 400-Seelen-Gemeinde am linken Thunerseeufer ersetzt ihre 50jährige Strassenbeleuchtung. Zentrales Thema an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend waren Verkehrsfragen. Die Steuern werden um zwei Zehntel erhöht, dafür die Abgaben für Abwasser und Kehricht gesenkt.
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| Därligen will seine bis 50jährige Strassenbeleuchtung ersetzen. (Bild Bruno Petroni)
39 Bürger oder 13 Prozent der stimmberechtigten Därliger segneten an der Gemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 35 000 Franken zur Sanierung der Strassenbeleuchtung ab. Auch die jährlich auf 6400 Franken veranschlagten wiederkehrenden Gebühren der Bernischen Kraftwerke (BKW) für die künftige Benützung wurden gutgeheissen. So werden bis spätestens in einem Jahr die hässlichen Kabel aus der Luft verschwunden und die bis zu 50 Jahre alten Telefonstangen durch moderne Kandelaber ersetzt sein. «Die BKW haben bereits mit den Verlegungsarbeiten der Leitungen unter den Boden begonnen; bald werden wir ein zeitgerechtes, schönes Dorfbild und sicherere, besser beleuchtete Strassen haben», informierte Gemeinderat Adolf Meyer. Und er kündigte an, auch den Kanton für einen Kostenbeitrag anzufragen, da es sich bei der Dorfstrasse um eine Staatsstrasse handle. Endlich der Uferweg?
Der vom Gemeinderat ausgearbeitete Finanzplan für die Gemeinde sieht für die nächsten drei Jahre nebst der erwähnten Sanierung der Strassenbeleuchtung auch den Ersatz des Gemeindefahrzeuges sowie Quellsanierungen vor.
Bruno Petroni, Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Ab dem Jahr 2010 soll der geplante, eine Million Franken teure Seeuferweg gebaut werden. «Zurzeit subventioniert der Kanton solche Projekte noch zu 95 Prozent», gab sich Heinz Trittibach optimistisch. Finanzchefin Monika Suter: «Wir werden auch weiterhin zu unseren Finanzen schauen müssen und voraussichtlich im Jahr 2009 eine erneute Steuererhöhung zu beantragen haben.»
Zukunftsvisionen
Abschliessend konnte Gemeindepräsident Heinz Trittibach die Gemeinde in Bezug auf den künftigen Ausbau der Bahnlinie beruhigen: «Sogar BLS-Direktor Mathias Tromp erachtete den Bahnausbau auf Doppelspur durch unser Dorf hindurch neulich als unrealistisch. Hingegen könnte die Verlegung der Linie unter das Tageslicht bis ins Jahr 2020 ein Thema werden.» Auch die A8 könnte laut Trittibach dereinst durch einen Tunnel führen. Steuerfuss steigt
Der Voranschlag der Gemeinde für das kommende Jahr schliesst bei Aufwänden und Erträgen von 1,58 Millionen Franken ausgeglichen ab: «Das heisst dass der effektive Ertragsüberschuss von 77 000 Franken zur Abtragung des Bilanzfehlbetrages von 112 000 Franken aus dem Jahr 2005 verwendet werden muss», sagte Finanzverwalterin Monika Suter. Entsprechend wurde der Versammlung die Erhöhung der Steueranlage um zwei Zehntel auf neu 1,8 Einheiten empfohlen, was von den Därligern angenommen wurde. Auch die Senkung der Abgaben für Abwasser um einen Franken pro Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf neu drei Franken, sowie für den Kehricht um 20 auf neu 60 Rappen wurden einstimmig beschlossen. Gemeindepräsident Heinz Trittibach zeigte sich erfreut: «Mit der drastischen Reduktion der Kehrichtgebühren um 90 Rappen in den letzten vier Jahren haben wir ein hoch gesetztes Ziel erreicht.» Wahlen in Kommissionen
Mit Heinz Zimmermann und Thomas Ruef scheiden zwei Mitglieder aus der Därliger Baukommission aus. Ihre Nachfolger heissen Christian Heiniger und Martin Niederhauser. Die Ersatzwahl des scheidenden Schulkommissionmitgliedes Andreas Wampfler fiel auf Werner Fehlmann.
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