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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion
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Ferienwohnung
in Ringgenberg
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. |
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| Bergsturz am Eiger: War ein Erdbeben der Auslöser? |
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Der Untere Grindelwaldgletscher wird jährlich um sechs Meter dünner. Im hinteren Bereich dürfte der See künftig noch wesentlich grösser werden. Und Auslöser des Bergsturzes vor fünf Monaten war offenbar ein Mikrobeben.
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Der vor einem Jahr erstmals entstandene Gletschersee hat heute ein Volumen von rund 200 000 Kubikmeter. (Bild Bruno Petroni) «Im vorderen Teil des Gletschers bilden Geröll und Schutt einen riesigen Riegel. Unter dessen dickem Mantel schmilzt das Eis wesentlich langsamer als weiter hinten.»Dies veranlasst den Geologen Hans Rudolf Keusen zur Prognose, «dass sich dahinter bis in fünf Jahren ein grosser See mit zehn Millionen Kubikmeter Wasser bilden könnte, denn der Untere Grindelwaldgletscher verliert durch seine enorme Eigendynamik und tiefe Höhenlage mit jährlich sechs Metern Höhe dreimal mehr Eismasse als die anderen Gletscher.» Der jetzige, vor einem Jahr erstmals entstandene See ist «nur» rund 200 000 Kubikmeter gross. Laut Keusen dürfte ein Wachstum des Sees um das 50fache langfristig auch für die Gletscherschlucht Konsequenzen haben. Dies veranlasste die Experten, die im Spätsommer verschüttete Messsonde im Gletschersee gestern Freitag zu ersetzen:«Wenn wir im Frühling viel Schnee liegen haben, ist die Installation dieses empfindlichen Messgerätes unmöglich», begründet Hans Rudolf Keusen das gestrige Vorgehen. Wenn es die Verhältnisse erlauben, will die Universität Zürich in den nächsten Tagen zur Überwachung von der Stieregg aus sogar noch eine Videokamera installieren.
Bruno Petroni, Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
In den nächsten Wochen möchte Keusen zusammen mit Glaziologe Martin Funk und Rettungschef Kurt Amacher von der Gletscherschlucht her unter den Gletscher vordringen, um dem komplizierten Mechanismus und rätselhaften Abfluss des ominösen Sees endlich auf die Schliche zu kommen. In den letzten vierzehn Monaten hat sich dieser nämlich ein halbes Dutzend Mal vollständig entleert. «Ein solcher Vorstoss setzt aber ein leeres Seebecken voraus, ansonsten ist das Risiko viel zu gross. Immerhin ist der See zurzeit im Sinken begriffen», sagt Keusen. Er rutscht und rutscht ...
Auch die Schlosslauenen hoch über dem Gletscher ist nach wie vor «läbig»: Fünf Monate nach dem grossen Bergsturz beträgt die Distanz zur Bruchstelle nun bereits etwa hundert Meter. Der hintere Teil bewegt sich nach wie vor um einen halben Meter pro Tag abwärts hinter die Frontpartie – quasi in eine gigantische Tasche hinein.
Mikrobeben in Grindelwald
Inzwischen sind die Geologen der Ursache des bröckelnden Felsens auf den Grund gegangen: «Während des Unwetters Ende August 2005, wo es so warm war, dass es sogar auf dem Jungfraujoch oben regnete, rann derart viel Wasser in die Felsspalten hinein, dass sich in den untersten Ritzen ein Druck von bis zu 30 bar aufbaute. In der Folge zerbarst das Gebirge im Inneren, was sogar in Grindelwald Mikroerdbeben auslöste», sagt Hans Rudolf Keusen.
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