Walter Steuri (links), Direktor der Jungfraubahnen und Sponsor von «Chance BeO», übergibt den Check an den Gewinner Beat Oehrli. Rechts Norbert Riesen, Direktor der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland. (Bild zvg)
pd/bns. Den zweiten Preis erhält laut einer Medienmitteilung das Projekt «Öffentlicher Verkehr» (Preissummer 1000 Franken; Projektverfasser Evelyne Junker, Heiligenschwendi, Trudi Schmied, Wilderswil und Erich Balmer, Matten bei Interlaken). Die Idee eines Visitor Centers wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet (Preissumme 1000 Franken; Projektverfasser: Beatrice Jost, Berggasthaus Golderli Kiental, Hansueli Urwyler, Interlaken und Marcel Kipfer, Heimberg).
«Als Gesundheitsoase prädestiniert»
Die Idee einer Oase der Gesundheit von Beat Oehrli aus Gunten, Direktor des Rehabilitations- und Gesundheitszentrums Schönberg, hat die Berner Oberländer überzeugt: Von insgesamt 600 Abstimmungstalons sprach sich eine Mehrheit für das innovative Gesundheitsprojekt, welches das Berner Oberland weiterbringen soll. Die Region sei geradezu prädestiniert, sich als Gesundheitsoase zu vermarkten, ist Oehrli überzeugt. Er hat seine Idee den drei markantesten Berner Oberländer Bergen zugeordnet: Der Eiger stehe für Bewegung, der Mönch für gesunde Ernährung und die Jungfrau für Beauty und Entspannung. Unter diesen drei Gesundheitsaspekten gebe es sehr viele Angebote, die nun zu bündeln seien und sich unter dem Label Gesundheitsoase mit einheimischen und authentischen Angeboten vermarkten liessen. Beat Oehrli, welcher an der Preisverleihung einen Gewinnercheck über 5000 Franken erhalten hat, erklärte vor rund 100 Personen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, dass ihn diese Auszeichnung motiviere, die Idee nun mit verschiedenen Partnern voranzutreiben.
Kombiprojekte hatten Erfolg
Die Jury hatte die Qual der Wahl, als sie von den 109 eingereichten Projekten zehn auszuwählen hatte. So entschied sie sich, ähnlich gelagerte Projekte zusammenzufügen. Darunter war auch das Projekt «Öffentlicher Verkehr», welches nun den zweiten Platz erreicht hat. Mit Tages-, Saison- und Lifetime-Karten bequem im Berner Oberland herumzukommen, ist die Idee. Eine Karte, die man uneingeschränkt an mehreren Tagen nutzen kann und die mit Vergünstigungen für Museen und Sehenswürdigkeiten angereichert wird, ist eine dieser Ideen. Zusätzlich kommt die Idee eines attraktiven Saisonabonnements hinzu, welches von Einheimischen wie Gästen gleichermassen genutzt werden kann. Das Lifetime-Ticket, welches ebenfalls zum Kombiprojekt «Öffentlicher Verkehr» gehört, ist ebenso kreativ wie neu. Den dritten Preis erhält das Kombiprojekt «Visitor Center». Gleich drei Initianten hatten eine ähnliche Idee und wollen für das Berner Oberland ein zentrales Besucherzentrum ins Leben rufen. Ein Kombikulturhaus für Wirtschaft, Kultur, Natur, Sport und Tourismus sieht der eine Projektverfasser vor, ein offizielles Visitorcenter an der Autobahnstrecke Thun–Spiez stellt sich der andere Ideenverfasser vor. In etwas grösseren Dimensionen denkt der dritte Projektverfasser, welcher mit dem Projekt «Connection-World» eine Verbindung zwischen Businesss und Unterhaltung schaffen möchte.
Und so geht es weiter
Wie in den Ausschreibungsunterlagen der «Chance BeO» Mitmachkampagne angekündigt, hat die Jury aus den 109 eingegangenen Projekten 10 Projekte ausgewählt. Unabhängig von den vom Publikum ausgewählten Projekten werden alle diese 10 Projekte nun genauer geprüft und abgeklärt, welche Projekte umgesetzt werden können. «Es gibt sowohl ganz visionäre, aufwendige Projekte als auch kleine, innovative Ideen. Wir werden nun versuchen, den Ball ins Rollen zu bringen und dem einen oder anderen Projekt zum Durchbruch zu verhelfen», erklärt dazu Norbert Riesen, Direktor der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland.
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