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Rugenrock findet nicht mehr statt

Das Rockfestival «Move-to-Rugenrock» in Matten bei Interlaken, welches seit dem Jahr 2003 auf dem Areal der Rugenbräu AG stattgefunden hat, wird im nächsten Jahr in dieser Form nicht mehr durchgeführt. Die Initianten sind laut einer Medienmitteilung daran, ein neues Konzept für eine andere Veranstaltung auf die Beine zu stellen.  

pd/bns. «Vier Jahre lang fand jeweils im Sommer das beliebte ‹Move-to-Rugenrock› statt», heisst es in der Medienmitteilung: «Insgesamt pilgerten rund 20 000 Personen an den Fuss des Rugens, um sich den Klängen von internationalen und nationalen Musikgrössen hinzugeben.» Internationale Musikbands wie Jimmy Cliff, Roger Hodgson, Queen Revival Band, Vanilla Ninja sowie angesagte Schweizer Bands wie Gotthard, Lovebugs, Krokus, Polo Hofer & Roots 66, Lunik und viele mehr hätten während diesen vier Jahren engagiert werden können: «Das Festival konnte dank seinem Konzept ‹klein aber fein› auf eine treue Fangemeinde zählen.» Sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Musikern sei der Event sehr beliebt gewesen.

Entscheid schwer gefallen
Der Entscheid, auf ein weiteres «Move-to-Rugenrock» in dieser Form zu verzichten, sei den Organisatoren deshalb sehr schwergefallen. Dazu Bruno Hofweber, Rugenbräu AG: «Wir haben immer sehr viele positive Reaktionen erhalten, darum schmerzt uns dieser Entscheid. Weil aber die Kapazität auf dem Firmenareal beschränkt ist – wir haben Platz für 3500 Gäste – konnten wir das «Move» nicht kostendeckend durchführen.» Die Konkurrenz im Festivalbusiness werde immer grösser und die Gagen der Bands immer höher. Um auch in Zukunft ein qualitativ hochstehendes Festival durchzuführen, seien die Möglichkeiten und Aussichten einfach zu gering. Die Besucher hätten nicht auf dem Festgelände campieren können, der Anschluss an den öffentlichen Verkehr sei ebenfalls problematisch gewesen. Dazu komm laut Hofweber, dass sich in den letzten Jahren die Festivals gegenseitig konkurrenziert hätten.

Es geht aber weiter
«Die guten Beziehungen, welche durch das ‹Move-to-Rugenrock› zu den treuen Besuchern aufgebaut wurden, möchte man aber auch in Zukunft aufrecht erhalten», verlautet in der Medienmitteilung im weiteren. Darum stehe heute schon fest, dass es auch in Zukunft ein Rugenbräu-Fest geben werde. Zurzeit seien die Organisatoren daran, ein neues Konzept auszuarbeiten. Bruno Hofweber: «Der im letzten Jahr parallel zum ‹Move-to-Rugenrock› durchgeführte ‹Tag der offenen Tür›, an welchem mehr als 3500 Personen teilnahmen, hat uns im hohen Masse gezeigt, dass die Bevölkerung hinter uns steht, uns unterstützt und an unserer Unternehmung interessiert ist. Wir werden versuchen, einen Anlass auf die Beine zu stellen, der noch besser zu unserer Brauerei passt und möglichst ein breites Publikum ansprechen wird.»
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