aid/bns. Die Fahrbahn wurde laut einer Medienmitteilung auf 6,5 Meter verbreitert und durch einen 1,5 Meter breiten Radstreifen ergänzt. Rund 400 Quadratmeter Stützmauern aus Naturstein seien in einem aufwendigen Verfahren versetzt worden. «Umfangreich sind die Sicherungsmassnahmen: Zehn Kilometer Stahlnägel sichern die Böschung und vier Kilometer Mikropfähle halten die talseitigen Stützmauern fest; 6,5 Kilometer Drainage-Röhren wurden in den Berg hineingebohrt, um den Hang zu entwässern und so die Kriechbewegungen zu stoppen.» Im Bereich der Laubegwasserfälle führe die Strasse über einen neuen Lehnenviadukt. Eine kleine Aussichtskanzel aus Stahl biete hier Aussicht auf die Wasserfälle.
In den Wintermonaten sollen zum Schutz der Stützmauern das Simmeufer verstärkt und zum Schutz der Strasse bergseitig Steinschlagschutznetze angebracht werden. Im Sommer 2007 werde als endgültiger Abschluss der Arbeiten noch der Deckbelag eingebaut.
Der Kostenrahmen von 8,7 Millionen Franken habe eingehalten werden können, verlautet im weiteren. Mit annähernd 5 Millionen Franken übernehme der Bund den grössten Teil der Kosten. Der Kantonsanteil belaufe sich auf 3,6 Millionen Franken, die Gemeinden Zweisimmen und Boltigen zahlten zusammen knapp 100 000 Franken.
Der 760 Meter lange Abschnitt der Simmentalstrasse zwischen Garstatt und Laubegg bei Zweisimmen sei schmal und unübersichtlich gewesen, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Zudem drohten die Stützmauern wegen den Kriechbewegungen des Hangs zu kippen.» Bund und Kanton hätten deshalb beschlossen, den Strassenabschnitt umfassend zu sanieren und die Stützmauern zu sichern: «Die Arbeiten haben im Juni 2004 begonnen und werden nun programmgemäss Ende 2006 abgeschlossen.»
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