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Thun: Baumpflegearbeiten im Januar und Februar

In diesem Winter, hauptsächlich im Januar und Februar, führt die Stadtgärtnerei Thun wieder Pflegearbeiten an Alleebäumen und Baumreihen durch. Verkehrsbehinderungen während der Fäll- und Pflegearbeiten sind laut einer Medienmitteilung da und dort nicht zu vermeiden. Die Stadtgärtnerei bemühe sich jedoch, diese im kleinstmöglichen Rahmen zu halten.

sth/bns. Im Strandbad werden laut einer Medienmitteilung zur langfristigen Erhaltung des Baumbestandes etliche einheimische Jungbäume neu gepflanzt. Auf dem Areal des TCS-Campings im Gwatt sollen aus Sicherheitsgründen einige Birken gefällt werden: «Die Stadtgärtnerei Thun wird die Behinderungen entlang von Verkehrs- und Fussgängerwegen so klein wie möglich halten.»

Wie auch in den vergangenen Jahren nütze die Stadtgärtnerei Thun die kalte Jahreszeit, um an den Stadtbäumen die notwendigen Pflegemassnahmen durchzuführen, verlautet im weiteren. Grösstenteils ab 8. Januar 2007 seien Fällungen in den Gebieten Strandbad, Seeallmend und in verschiedenen Schul-, Park- und Friedhofanlagen vorgesehen: «Die Bäume werden infolge von Krankheiten, Pilz- oder Borkenkäferbefall gefällt.» So könnten Folgeschäden – etwa durch herabfallende Äste – vermieden werden. Aus demselben Grund sollen sehr alte Bäume und solche mit Faulstellen ebenfalls gefällt werden.

An mehreren Einzel- und Alleebäumen in öffentlichen Anlagen würden lediglich baumpflegerische Schnittarbeiten vorgenommen, heisst es in der Medienmitteilung. Damit werde die Vitalität des Baumes gefördert und die Lebenserwartung verlängert.
Schnittarbeiten an Baumreihen entlang von Strassen würden alternierend höchstens alle zwei Jahre vorgenommen: «Einzige Ausnahme ist das Bälliz, wo diese Pflegemassnahmen jedes Jahr durchgeführt werden müssen.»

Ersatz- und Neupflanzungen
In diesem Winter werden gesamthaft 37 Bäume gefällt und im kommenden Frühjahr, mit insgesamt 52 vorwiegend einheimischen Jungbäumen, wieder ersetzt. Wo dies möglich ist, wird der Ersatz am gleichen Standort erfolgen. In wenigen Fällen sind Ersatzstandorte im Stadtgebiet geplant. Bei Neupflanzungen wie z.B. im Strandbad werden bewusst Arten gepflanzt, bei welchen eine Zerstümmelung des Baumes durch spätere Schnittarbeiten vermieden werden kann.

Rückbildung des Schilfes wird vermieden
Um die Rückbildung des Schilfes am Ufer zu verhindern, werden laut der Medienmitteilung in der Seeallmend Bruchweiden entfernt: «Diese Massnahme gibt dem Schilf die Möglichkeit, sich wieder zu entwickeln und so Kleintieren und Wasservögeln den verlorengegangenen Lebensraum zurückzugeben.» Für dieses Gebiet sei keine zusätzliche Bepflanzung vorgesehen, jedoch werde darauf geachtet, wildwachsende Jungbäume zu fördern.

Schwäbisallee: Kleine Kastanienbäume entfernen
In der Schwäbisallee seien in den letzten Jahren Kastanienbäume gepflanzt worden, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Gemäss dem neuen Pflegekonzept zur Erhaltung der Schwäbisallee sind diese – heute noch recht kleinen – Bäume aber nicht standortgerecht; sie sollen deshalb entfernt und durch Platanen ersetzt werden: «Neutrale Gutachten haben ergeben, dass Platanen gute Entfaltungsmöglichkeiten haben.» Es entstehet langfristig wieder eine einheitliche Allee. Eine erste Etappe soll in diesem Winter realisiert werden.

TCS Camping Gwatt: Birken werden gefällt
«Nachdem im Spätsommer dieses Jahres auf dem TCS-Campinggelände im Gwatt eine Birke auf ein (glücklicherweise leeres) Zelt gestürzt ist und weitere Sturmschäden zu verzeichnen waren, müssen ähnlich stehende Birken aus Sicherheitsgründen gefällt werden», ist der Medienmitteilung im weiteren zu entnehmen. Diese Birken sollen durch gezielte, standortgerechte Neupflanzungen, in Zusammenarbeit mit den Campingbetreibern und in Absprache mit den angrenzenden Liegenschaftsbesitern, ersetzt werden. Vorgesehen sei, zwölf neue Bäume zu pflanzen. Die im Bonstettenpark infolge der Windböen entstandenen Lücken würden einerseits durch die Förderung der vorhandenen Jungbäume und andererseits durch gezielte Neupflanzungen ersetzt.
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