aid/sc/bns. Landesweit waren Ende Oktober 2006 nach Angaben des Staatssekretariates für Wirtschaft 122 765 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 889 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,1 Prozent im Berichtsmonat. Es wurden insgesamt 186 149 Stellensuchende registriert, 1269 mehr als im Vormonat. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 63 auf 11 203.
Interlaken mit der höchsten Arbeitslosenquote im Kanton Bern
In 17 von 26 bernischen Amtsbezirken – Einzelheiten siehe auch externe
Tabelle Arbeitslosenzahlen nach Amtsbezirken (PDF, 13 kB) – stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnet der Amtsbezirk Interlaken mit 3,9 Prozent gefolgt von Bern und Biel mit je 3,1 Prozent. Am niedrigsten ist die Quote im Amtsbezirk Signau mit 1,1 Prozent.
Im Kanton Bern ist die Arbeitslosigkeit bei der Altersgruppe der 25- bis 49jährigen am stärksten gestiegen (+410 auf 7171 Personen). Gleichzeitig ist ein Rückgang bei den Lehrlingen (–114 auf 608) sowie den Schülern und Studenten (–28 auf 370) zu verzeichnen. Saisonal bedingt hat die Anzahl der Arbeitslosen erneut beim Gastgewerbe (+258 auf 1880 Personen) sowie im Bereich Immobilien, Vermietung, Informatik (+76 auf 1728 Personen) am stärksten zugenommen.
Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 216 (+3,7 Prozent) auf 6070, bei den Frauen um 225 (+3,7 Prozent) auf 6336. Mit 8161 Personen waren 123 Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern stieg die Zahl um 318 auf 4245.
Auch mehr Stellensuchende
Von den 19 034 Stellensuchenden (+356 oder +1,9 Prozent) gingen 3722 Personen (–88) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1165 Personen (+33) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 369 (+10) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 19,6 Prozent (Vormonat 20,4) in einem Zwischenverdienst. 6,1 Prozent (Vormonat 6,1) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 1,9 Prozent (Vormonat 1,9) eine Weiterbildung.
|