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Neue EWR-Unterstation Meiringen: «Langfristige Stärkung der Versorgungssicherheit»

Anfang November 2006 hat die EWR Energie AG (EWR) in Meiringen ihre mit Investitionen von rund sechs Millionen Franken gebaute neue Unterstation Meiringen in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde die Verkabelung der zweieinhalb Kilometer langen Leitung nach Hasliberg-Reuti abgeschlossen.

Mit der am Mittwoch 15. November 2006 offiziell eröffneten Unterstation ist laut einer Medienmitteilung ein wesentlicher Schritt zur langfristigen Stärkung der Versorgungssicherheit im Gebiet der EWR realisiert worden: «Die neue Unterstation Meiringen zeichnet sich aus durch ihre kompakte Bauweise, vollautomatischen Betrieb und eine hohe Arbeitssicherheit für das Personal. Die nach dem neuesten Stand der Technik arbeitende Anlage mit den zwei neuen Transformatoren mit erhöhter Leistung tragen dazu bei, das Risiko von Stromausfällen zusätzlich zu reduzieren. Die neue Anlage bietet der EWR die Möglichkeit, die Spannungsebene des EWR-Netzes von heute 12 auf 16 Kilovolt (kV), die Spannungsebene der benachbarten Stromnetze, anzugleichen. Die Kapazität der Anlage wurde so konzipiert, dass der steigenden Stromnachfrage im Versorgungsgebiet der EWR Rechnung getragen werden kann.»

Mit dem Bau der Unterstation wurde nach Angaben der BKW FMB Energie AG auch die zweieinhalb Kilometer lange Zwölf-Kilovolt-Hochspannungsleitung nach Hasliberg-Reuti verkabelt: «Dank der Verkabelung wird die Sicherheit der Stromversorgung im Gebiet östlich des Haslibergs erhöht.»

Für die Planung der neuen Unterstation zeichneten laut der Medienmitteilung die Abteilungen Netze Engineering (Gesamtprojekt und Elektrotechnik) und Wasserkraftwerke (Bau) der BKW FMB Energie AG verantwortlich. Die Bauzeit für das Gebäude habe rund acht Monate gedauert: «Die Bauarbeiten wurden im Ausschreibungsverfahren an Unternehmen der Region vergeben, was dem regionalen Gewerbe Impulse verlieh.» Die Einrichtungsarbeiten für die Anlage hätten rund ein Jahr beansprucht. Das Investitionsvolumen für die neue Unterstation (Bau und elektrische Einrichtungen) betrage rund sechs Millionen Franken.

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