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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
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Ferienwohnung
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| Thun: Halbzeit bei Lärmschutzwänden an Geleisen |
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Rund die Hälfte der Lärmschutzwände entlang der Bahngeleise in Thun ist erstellt – bis im Mai 2007 will die BLS die Arbeiten abgeschlossen haben. Für eine Verbesserung der optischen Wirkung soll eine durchgehende Begrünung der Aussenwände mit Wildem Wein sorgen: Stadt und die BLS haben am Dienstag gemeinsam die erste Rebe gepflanzt.
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Das landesweite Programm für bauliche Lärmschutzmassnahmen entlang der Bahnlinien lege erste Priorität auf die Nord–Süd-Transitkorridore, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Damit komme auch Thun früh in den Genuss von Massnahmen zur Reduktion des Eisenbahnlärms. Die BLS habe das Lärmschutzprojekt Thun im Jahr 2004 erarbeitet. Nach dem Eintreffen der Baubewilligung des Bundes habe die BLS im Mai 2006 zügig mit dem Bau begonnen. In der Zwischenzeit sei das Projekt rund zur Hälfte realisiert:
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Von insgesamt 3700 Meter geplanter Lärmschutzwände wurden bisher 1850 Meter erstellt. |
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Die Fläche der bisher verbauten Lärmschutzwände beträgt rund 5500 Quadratmeter, was etwa der Grösse eines Fussballfeldes entspricht. |
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Die Länge der eingebauten Pfähle summiert sich auf etwa vier Kilometer. |
Die BLS setzt laut Medienmitteilung das gesamte Lärmschutzprojekt Thun bis im Mai 2007 um. Die oben genannten Zahlen verdoppelten sich also noch nahezu. Die Bahn durchquere das ganze Stadtgebiet, zum Teil sogar in Hochlage auf Dämmen. Zur besseren Einpassung in das Ortsbild hätten BLS und Stadt vereinbart, die Wände durchgehend zu begrünen. Die erste «Jungfernrebe»
Am Dienstag 7. November 2006 setzten laut Medienmitteilung Gemeinderätin Ursula Haller, deren Direktion auch die Verantwortung für Ortsbildfragen trägt, Jean-Pierre Kipfer, Leiter Anlagen bei der BLS, und Stadtgärtner Markus Weibel die erste «Jungfernrebe» bei der Fussgänger- und Velounterführung an der Mönchstrasse. Damit sei der Startschuss zur Begrünung der Lärmschutzwände in Thun gefallen: «Die Jungfernrebe – im Volksmund auch Wilder Wein genannt (Parthenocissus tricuspidata ‹Veitchii›) – ist eine ideale Pflanze zur Begrünung von grossen Flächen.» Sie sei anspruchslos, wachse schnell, sei selbstklimmend und bedecke somit rasch grosse Flächen: «Die hohe Widerstandsfähigkeit garantiert auch bei allfälligen Sprayereien rasch eine neue Begrünung der Flächen. Das saftige Grün im Frühling, die orangegelbe bis scharlachrote Herbstfärbung und die filigrane Verzweigung im Winter sind markante und sehr schön zeichnende Merkmale dieser Pflanze.» Rund 600 Pflanzen
Pro Lärmschutzelement von fünf Meter Länge werde eine Pflanze gesetzt, verlautet im weiteren: «Dies ergibt für den nun bearbeiteten Teilbereich der BLS etwa 600 Pflanzen.» Zum Schutz der jungen Pflanzen werde mit einer Betonhalbschale verhindert, dass bei den im Sommer ausgeführten Mäharbeiten der Böschungen durch Unachtsamkeit Pflanzen verletzt werden.» Bis die Flächen wirkungsvoll überwachsen seien, werde es drei bis fünf Jahre dauern. Die Unterhaltsarbeiten würden in den kommenden zwei Jahren zu Lasten der BLS durch ein lokales Gartenbauunternehmen ausgeführt. Anschliessend übernehme die Stadtgärtnerei Thun entlang parallel geführter öffentlicher Strassen und Bahntrassee den Unterhalt. Gesetzesgrundlage seit acht Jahren
Das Schweizer Volk hat vor acht Jahren der Modernisierung der Bahnen zugestimmt. Damit wurde die Basis für die vier Eisenbahngrossprojekte Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat), Bahn 2000, Hochgeschwindigkeitsverkehrs-Anschluss (HGV-A) und Lärmsanierung geschaffen. Die Gesetzesgrundlage zur Lärmsanierung hat das Parlament im Jahr 2000 verabschiedet. Danach sind die Reduktion des Lärms an der Quelle, Lärmschutzwände und Schallschutzfenster an exponierten Orten Bestandteile des Lärmschutzes.
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