| sth/bns. Den Vormittag werden die Kinder laut einer Medienmitteilung in Begleitung von Vater, Mutter oder einer andern Bezugsperson an deren Arbeitsplatz verbringen, am Nachmittag zeige ihnen das Personalamt weitere Arbeitsbereiche. Und der «Moditräff» lade zu einem Tochter-Mutter-Abend für Mädchen ab zehn Jahren ein.
Die Stadt Thun mache seit dem Jahr 2003 am nationalen Tochtertag mit, wird in der Medienmitteilung erinnert. Seit dem Jahr 2005 führe sie ihn in der Form eines «Kindertages» durch. Am Donnerstag 9. November finde wiederum der nationale «Tochtertag» statt. Dieser soll Mädchen die Gelegenheit bieten, ihrem Vater, ihrer Mutter oder einer andern nahen Bezugsperson im Berufsalltag «über die Schulter» zu schauen. Die Stadtverwaltung Thun sei auch diesmal mit dabei, erweitere den Anlass aber wiederum zu einem «Kindertag». «Wir öffnen dieses spannende Angebot im Sinne der Gleichstellung für beide Geschlechter», sagt Yolanda Braun, stellvertretende Personalchefin der Stadt Thun. Deshalb seien alle Kinder ab zehn Jahren willkommen.
Den Vormittag verbrächten die Kinder am Arbeitsplatz ihrer Bezugsperson, erhielten Einblick in ihr Arbeitsgebiet, lernten ihre Kollegen sowie die Lehrlinge kennen, erhielten Informationen und könnten Fragen stellen, so oft und so viele sie wollten, geht aus der Medienmitteilung im weiteren hervor. Am Nachmittag würden die Kinder gemeinsam begrüsst und danach in einen oder zwei weitere Arbeitsbereiche geführt. So erhielten sie Einblick in weitere Berufe bei der Stadtverwaltung. Um 17 Uhr werde Personalchef Peter Heimann sie alle gemeinsam mit ihren Müttern und Vätern im Rathaus zu einem Apero empfangen.
Etwas anders läuft laut der Medienmitteilung der nationale «Tochtertag» im «Moditräff» der Jugendarbeit der Stadt Thun ab. Dieser spreche seiner Aufgabe gemäss in erster Linie die Töchter an und lade von 18 bis 21 Uhr zu einem «Tochter-Mutter-Abend» für Mädchen ab zehn Jahren und ihre Mütter ein. Im Zentrum stünden die Zukunftswünsche und die Lebensgestaltung der Mädchen. Durch die traditionelle Rollenaufteilung bei der Erwerbs- und Familienarbeit habe der Kinderwunsch nach wie vor einen bedeutenden Einfluss auf die Berufswahl junger Frauen: «Die Töchter werden mit der Unterstützung der Mütter auf eine spielerische Suche nach ihren Lebensträumen gehen und durch den Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen unterschiedliche und vielfältige Lebensvorstellungen kennenlernen.» Während einem gemeinsamen Nachtessen könnten die Teilnehmerinnen den Geschichten und Erfahrungen lauschen und sich mit anderen austauschen.
Bis 8. November beim «Moditräff» anmelden. Wer am «Tochter-Mutter-Abend» teilnehmen möchte, kann sich bis am 8. November unter Telefon 033 223 40 61 anmelden. Angesichts des räumlich recht kleinen «Moditräffs» am Aarequai 70 muss die Teilnehmerzahl beschränkt werden.
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