| sth/bns. Während einer Woche standen laut einer Medienmitteilung durchschnittlich 15 Zivilschützer im Einsatz, um die Bewohner
des Übergangsheims Hohmad in Thun in einen nahegelegenenen Neubau in der Mehrgenerationen-Siedlung Hohmadpark zu zügeln: «Sie bereiteten den Umzug vor, indem sie etwa Möbel instand stellten oder Reinigungsarbeiten erledigten. Am Zügeltag selber sorgten sie dafür, dass die gegenwärtig 14 Bewohner sowie deren persönliche Utensilien sicher am neuen
Wohnort ankamen.
«Es war ein relativ komplizierter Einsatz», stellte Zivilschutzeinsatzleiter Didier Bieri fest. Seine Truppe habe
gewährleisten müssen, dass der Betrieb am neuen Ort am 1. November ab Mittag nahtlos weitergeführt werden konnte. Seine Leute hätten den Sinn dieses Dienstes indessen erkannt, was sich entsprechend positiv auf ihre Einsatzbereitschaft ausgewirkt habe, bemerkte Bieri weiter.
Mehr Platz – mehr Komfort
Das Heim, das sich neu Übergangsheim Hohmadpark nenne, sei eine Einrichtung für Menschen mit einem vorübergehenden oder einem bleibenden stationären Pflegebedarf, geht aus der Medienmitteilung im weiteren hervor. Die bisherige Wohnsituation sei ür die Bewohner, aber auch für das Pflegepersonal nahezu unzumutbar gewesen. Ein anderes Bild zeige sich nun am neuen Wohnort: «Die grossen und hellen Einzelzimmer sind modern eingerichtet, weisen eigene Nasszellen auf und sind rollstuhlgängig. Die offiziell eröffnet werde das Heim erfolge Mitte November,
Umzug weckte auch Ängste
Die vergangenen Tage seien sehr hektisch verlaufen, bemerkten die Verantwortlichen der Heimleitung. Hinzu komme, dass der Umzug für einen Grossteil der Bewohner mit Ängsten verbunden sei, auch wenn sie monatelang auf diesen Tag verbreitet worden seien: «Für die Bewohner im Alter zwischen 60 und 90 Jahren stellte der Umzug eine einschneidende Veränderung dar, auch wenn der neue Wohnort nur wenige Meter vom alten entfernt ist.» Insgesamt habe die Heimleitung den Dienstpflichtigen der Zivilschutzorganisation «Thun plus» ein sehr positives Zeugnis aus.
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