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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
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Ferienwohnung
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mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. |
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| Zusatzkredit für den Hochwasser-Entlastungsstollen in Thun |
Der Entlastungsstollen in Thun kostet 18,5 Millionen Franken mehr als ursprünglich errechnet. Zusatzkosten verursachen vor allem die Anschaffung der Bohrmaschine, das aufwendige Bauverfahren und die engen Platzverhältnisse. Für den Kantonsanteil beantragt die bernische Kantonsregierung dem Grossen Rat einen Zusatzkredit von 9,82 Millionen Franken. Der Bau soll noch in diesem Winter in Angriff genommen werden.
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sth/bns. Der 1,2 Kilometer lange Entlastungsstollen zwischen Schiffahrtskanal und Kraftwerk soll die Gemeinden am Thunersee vor Hochwasser schützen. Gemäss dem von externen Projektverfassern erarbeiteten Kostenvoranschlag sollte der Bau 35 Millionen Franken kosten, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Der Grosse Rat habe auf dieser Grundlage in der Januar-Session 2006 einen Kredit von 23,62 Millionen Franken für den Bau genehmigt. Im Frühjahr sei der Rohbau des Stollens öffentlich ausgeschrieben: «Das günstigste Angebot überstieg den Kostenvoranschlag deutlich.» Deshalb habe das Tiefbauamt des Kantons Bern die Arbeiten zum zweiten Mal ausgeschrieben. Dies hätten auch das Bundesamt für Umwelt und die hauptbetroffene Stadt Thun gefordert. In der Neuausschreibung seien die Vorgaben gelockert und die Bauzeit um ein halbes Jahr verlängert worden.
Die Zusatzkosten betragen laut der Medienmitteilung dennoch 18,5 Millionen Franken gegenüber dem Kostenvoranschlag: «Die externen Projektverfasser haben das komplexe Bauverfahren mit Hydroschildvortrieb unterschätzt.» So komme eine neue Vortriebsmaschine zum Einsatz. Auf dem Markt sei leider keine geeignete gebrauchte Bohrmaschine verfügbar: «Die externen Projektverfasser sind davon ausgegangen, dass eine gebrauchte und wesentlich günstigere Bohrmaschine angeschafft werden könnte; zudem erschweren die umfangreichen Sicherheits- und Überwachungsmassnahmen, die engen Platzverhältnisse und die Notwendigkeit, den öffentlichen Verkehr auf dem Bahnhofplatz während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten den Bau.» Auch die Entschädigungen und Dienstbarkeiten für die beanspruchte Fläche sowie die Entschädigungen für die zeitweiligen Behinderungen des öffentlichen Verkehrs seien umfangreicher als angenommen. Hinzu komme eine starke Teuerung aufgrund des Konjunkturaufschwungs im Baugewerbe.
Trotz der höheren Kosten sei der Bau des Entlastungsstollens die wirtschaftlichste Massnahme zum Schutz der Thunersee-Region vor Hochwasser, verlautet im weiteren: «Wäre der Stollen bei den Hochwassern von 1999 und 2005 schon in Betrieb gewesen, wäre der Schaden um rund 120 Millionen Franken geringer ausgefallen.» Rückblickend hätten keine weiteren der 40 Hochwasser die Schadengrenze überschritten. Bei einem Abbruch des Projekts müsste ein neues Wasserbauverfahren eingeleitet werden. Dies würde eine Verzögerung von mindestens drei Jahren zur Folge haben. Mit dem Bau könnte frühestens im Winter 2009/2010 begonnen werden. Zudem hätten die Alternativen wie Aareausbaggerung und Schleusenvertiefung mit Überleitkanal eine deutlich schlechtere Schutzwirkung als der Entlastungsstollen. Je nach Alternative wäre eine Schadenreduktion von 25 bis maximal 75 Millionen Franken möglich bei einem Schadenpotential von 170 Millionen Franken. Deshalb beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Zusatzkredit von 9,825 Millionen Franken für den Entlastungsstollen in Thun. Insgesamt koste er nun 53,45 Millionen Franken. Davon gingen 22,21 Millionen Franken zu Lasten des Kantons. Der Bundesbeitrag belaufe sich auf 21,18 Millionen Franken; die Stadt Thun zahle 10,06 Millionen Franken. Stimme das Kantonsparlament dem Zusatzkredit in der Novembersession 2006 zu, könne der Bau schon im kommenden Winter 2006/07 in Angriff genommen werden. In Betrieb gehen sollte der Entlastungsstollen im Frühjahr 2009. Bis zu diesem Zeitpunkt werde auch das neue Betriebsreglement vorliegen.
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